Aufmerksam stand am Samstag ein Junge in Rennfahrerkluft am Streckenrand in Moorwinkelsdamm und beobachtete die größeren Fahrer. „So gut bin ich noch nicht“, staunte er über deren Fahrleistungen. Thies Schweer war am Samstag nicht nur ins Speedway-Stadion des Motorsportclubs Moorwinkelsdamm (MSC) gekommen, um spannende Rennen beim „Master of Speedway“ zu sehen, sondern auch, um selbst zu fahren. Der Siebenjährige hat als jüngster Fahrer in der Juniorenklasse mit seiner 50-Kubik-Maschine teilgenommen. Schon seit einem Jahr ist er begeisterter Motorradfahrer. „Ich hatte zuhause den ganzen Garten kaputt gemacht, weil ich da mit der kleinen Maschine rumgehämmert bin“, sagte er. Weil es dem Jungen Spaß machte, ist sein Vater dann mit ihm mal zum MSC gegangen. Heute ist Thies Mitglied im Club, trainiert regelmäßig und nimmt schon an 21 Rennen seiner Altersklasse in ganz Deutschland teil.

Eigentlich waren die vielen Besucher am Samstag ins Speedway-Stadion Moorwinkelsdamm (MSC) gekommen, um Motorradrennen zu sehen. Doch immer wieder fuhren auch kraftvolle Landmaschinen einige Runden auf dem Strecken-Oval. Die Trecker zogen selbstgebaute Schleppen über die 364 Meter lange Sandbahn und beseitigten so die Spuren der Fahrer. „Das ist nach etwa drei bis fünf Durchläufen der Fall“, sagte Bernd Mochner. Er und sein Kollege Jürgen Fangmann sind Landwirte aus der Nachbarschaft, die mit ihren Fahrzeugen den MSC ehrenamtlich unterstützen. Wann ihr Einsatz erforderlich wurde, entschied der Streckenwart Günther Wilhelms.

Er stand ganz vorn beim Geschehen und war mehr am Zustand der Strecke interessiert, als an den Leistungen der Motorradsportler. „Die Bahn soll glatt sein, die Spurrillen müssen begradigt werden, das dient auch der Sicherheit für die Fahrer“, sagte Wilhelms. Zur Sicherheit für alle war die DRK-Bereitschaft Friesische Wehde mit zwölf Sanitätern, Gesundheitshelfern, einem Notarzt und mehreren Krankenwagen vor Ort.

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Mitglieder der Inklusionsgruppe der Arbeiter-Samariter-Jugend Bockhorn waren am Samstag beim Hospizlauf in Varel dabei. „An diesem Tag waren alle schon recht aufgeregt. Der große Tag war gekommen, der Hospizlauf in Varel stand auf dem Programm. Alle hatten sich auf diesen Tag vorbereitet und schon ein wenig im Vorfeld geübt“, berichtet Anke Rull vom Arbeiter-Samariter-Bund Friesland/Wilhelmshaven. Einheitliche grüne T-Shirts mit der Aufschrift Arbeiter-Samariter-Jugend wurden extra für dieses Ereignis bestellt. An dem Lauf teilgenommen haben sechs Kinder und fünf Erwachsene: Michelle Barghop, Christopher Schröder, Johanna und Nadine Brunken, Milena und Kerstin Harms, Mia und Ilka Abrahams, Mathis und Andreas Frerichs sowie Anke Rull. Sie sind zusammen 112 Runden gelaufen und haben die beachtliche Summe von 1016 Euro erlaufen. „An alle Sponsoren der Inklusionsgruppe sagen wir vielen Dank. Wir sind schon ein bisschen stolz, dass wir es gemeinsam als ASJ-Gruppe geschafft haben, diese Summe zu erlaufen und zu dem Neubau des Hospizes beitragen konnten“, sagt Anke Rull.

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