Altjührden Die wichtigste Nachricht für alle Fans des Handball-Drittligisten SG VTB/Altjührden vorweg: Beim Testspiel unter der Woche gegen E&O Emmen hat sich kein weiterer Spieler des Minikaders von Trainer Andrzej Staszewski verletzt. Nachdem die Vareler in der Vorbereitung auf die aktuelle Saison zwei Kräftemessen gegen den niederländischen Erstligisten noch gewonnen hatten, zogen sie diesmal mit 27:30 (16:13) den Kürzeren.

„Das Ergebnis ist absolut zweitrangig“, erläuterte Staszewski: „Insbesondere in der zweiten Hälfte hat man meinen Spielern angemerkt, dass die Luft angesichts der Dauerbelastung in der Liga und einiger Blessuren raus ist.“

Gegen den Tabellenführer der Eredivisie hatte der SG-Coach diesmal vor allem einige offensivere Abwehrvariationen ausprobiert. Im Angriff verstrickten sich seine nur sieben zur Verfügung stehenden Spieler allerdings zu oft in Einzelaktionen.

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Da die Vareler am 20. Spieltag der Nord-Staffel spielfrei sind, verordnete Staszewski seinen Schützlingen ein komplett freies Wochenende, ehe am Montag die intensive Vorbereitung auf das Prestigeduell gegen den OHV Aurich beginnt. Fraglich ist derzeit, ob die Youngster Etrit Xhafolli (Bänderriss im Fuß) und Kevin Langer (Verletzung über dem Auge) im Derby am kommenden Sonnabend (19.30 Uhr, Manfred-Schmidt-Halle) mitwirken können.

Derweil muss sich Kreisläufer Fabian Hartwich – wie berichtet – Mitte nächster Woche wegen eines Bänderrisses einer Schulter-OP bei einem Spezialisten in Hannover unterziehen. Die Saison ist für ihn bereits gelaufen.

Tabellenzweiter sorgt für Wirbel an Spitze

Für reichlich Spekulationen sorgen in der Nord-Staffel der Dritten Liga aktuell die Handballer der HSG Norderstedt Henstedt-Ulzburg. Zunächst trennten sich die Verantwortlichen des durch zwei Niederlagen in Folge auf den zweiten Tabellenplatz abgerutschten Ex-Zweitligisten von Trainer Dusko Bilanovic. „Das Vertrauensverhältnis zwischen Trainer und Mannschaft war über einen längeren Zeitraum nicht optimal“, begründete Geschäftsführer Olaf Knüppel. Bis auf weiteres übernehmen der verletzte Tim Völzke und Knüppel das Coaching.

Außerdem prüfen die HSG-Verantwortlichen bis Ende März, wie und ob es mit dem Leistungshandball vor den Toren Hamburgs weitergeht. Auch eine mögliche Abmeldung des Teams steht im Raum.

Da Spitzenreiter TSV Altenholz angekündigt hat, aus finanziellen Gründen auf den Aufstieg in die Zweite Liga zu verzichten, ist plötzlich der drittplatzierte HSV Hamburg wieder im Rennen. Dazu müssten die Hamburger am Saisonende aber mindestens Zweiter werden, um sich für eine mögliche Relegation gegen die Vizemeister der anderen drei Dritten Ligen zu qualifizieren.

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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