Varel Die Drittliga-Handballer der SG VTB/Altjührden sind am Wochenende in der Nord-Staffel auf einen Abstiegsplatz abgerutscht. Während die Mannschaft von SG-Trainer Andrzej Staszewski spielfrei hatte, wurde sie vom SC Magdeburg II in der Tabelle überholt und rangiert nun selbst auf dem drittletzten Platz. Dieser würde am Saisonende den Abstieg in die Oberliga bedeuten.

Beflügelt vom 30:25 (17:9)-Erfolg in Altjührden in der Vorwoche, sorgten die Magdeburger am Sonntag mit dem 31:30 (17:17)-Heimsieg gegen den HSV Hamburg für eine faustdicke Überraschung und verabschiedeten sich erstmals von den Abstiegsrängen. Umso wichtiger ist für die Vareler (9:23 Punkte) nach der Heimpleite zum Jahresauftakt gegen den Magdeburger Bundesliga-Unterbau am kommenden Sonnabend, 28. Januar, nun das nächste „Endspiel“ um den Klassenerhalt gegen den SV Beckdorf (4:30).

Das Schlusslicht hatte am Wochenende nur hauchdünn mit 24:25 gegen die Mecklenburger Stiere Schwerin das Nachsehen und hat sich im Abstiegskampf noch längst nicht aufgegeben.

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Sicher ist, dass SG-Kreisläufer Fabian Hartwich im Kellerduell gegen Beckdorf nicht mitwirken kann. Der 22-Jährige hatte sich – wie berichtet – im Freundschaftsspiel beim Zweitligisten Wilhelmshavener HV (19:29) nach einem Sturz bei einem Zweikampf eine schmerzhafte Schulterverletzung zugezogen. „Die Schulter war ausgekugelt, und die Kapsel ist gequetscht – daher kann er am Sonnabend leider definitiv nicht auflaufen“, erläuterte Andrzej Staszewski am Dienstagabend auf Nachfrage: „Er klagt noch über starke Schmerzen und kann seinen Arm gar nicht richtig bewegen.“ Weitere Untersuchungen sollen Aufschluss darüber geben, wie lange der bullige Kreisläufer pausieren muss.

Derweil gab es auch an der Spitze der Nord-Staffel einen Platztausch. Grund: Der TSV Altenholz gewann das Gipfeltreffen gegen die HSG Norderstedt/Henstedt-Ulzburg mit 30:27 (14:13) und verdrängte den Zweitliga-Absteiger vom Platz an der Sonne.

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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