SCHORTENS Die Landesklassen-Handballer der SG Schortens boten in ihrem zweiten Saisonspiel zwar eine stark verbesserte Leistung, zum Punktgewinn gegen die HSG Blexen-Nordenham reichte sie aber noch nicht. Die Mannschaft von der Unterweser reiste mit einem 33:29-Erfolg wieder heim.

Gegenüber der ersten (verlorenen) Partie beim Aufsteiger TSV Ganderkesee wirkten die Gastgeber aus Schortens konzentrierter. Insbesondere in der ersten Halbzeit war die Abwehrleistung zufriedenstellend. Die Gäste erzielten lediglich zwölf Tore (9:6, 14:12).

Dieses hohe Niveau konnte im zweiten Durchgang nicht gehalten werden. Die Schortenser Abwehr ließ 21 weitere Treffer zu. Damit waren die Siegeschancen dahin, denn die Hausherren erzielten in diesem Spiel „nur“ 29 Tore (18:18, 18:21, 21:23, 22:26, 25:29, 29:33). Eigentlich eine Größenordnung, die zum Punktgewinn in dieser Spielklasse reichen sollte. Im ersten Saisonspiel warfen die Wolf-Schützlinge lediglich 18 Tore. SG-Coach Axel Wolf registrierte jedoch auch in diesem Spiel noch zu viele Fehler. Fehler, die überwiegend in der Offensive passierten, führten zu „leichten“ Toren des Gegners. Dadurch ging nicht nur die Halbzeitführung verloren, sondern die Gäste erspielten sich einen Vorsprung, den sie letztlich sicher über die Runden brachten.

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Die Zuschauer vermissten am Sonnabend SGS-Torwart-Neuzugang Rolf Neuhaus. Er konnte nicht eingesetzt werden, weil der Handballverband Niedersachsen noch keine Spielerlaubnis erteilt hatte. Den ersten Schortenser Antrag gab er unerledigt zurück, weil der Antrag nicht unterschrieben war. Jetzt droht dem Spieler eine weitere Sperre und der SG Schortens eine weitere Strafe. Robert Nicolai sah in der 55. Minute die „rote Karte“, zuvor hatten die Gäste ihren Spielgestalter Steenken ebenfalls nach einem groben Foulspiel verloren (35.). Die Schortenser Verantwortlichen hoffen, dass die Mannschaft durch diese beiden herben Dämpfer endgültig wachgerüttelt wurde.

SG Schortens: Manuel Nilges und Christoph Hoppe im Tor, Robert Nicolai (5), Florian Kaiser (4), Patrick Mischke (6), Zeno Krause (1), Stefan Klarmann, Daniel Schönbohm (1), Florian Preiß, Torben Buschmann (7), Kai Böttcher (5/2).

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