SCHORTENS Leo Gluszczynski, Trainer der Handball-Landesklassenmannschaft der SG Schortens, hatte nach dem Abpfiff der Partie bei der HSG Delmenhorst III noch eine Aussprache mit den Unparteiischen. Ursache waren die Unsportlichkeiten eines Schortenser Akteurs Mitte der zweiten Halbzeit. „Diese haben uns zurückgeworfen“, erläuterte ein sicherlich geknickte SGS-Trainer. Die Schortenser verloren am Ende zu hoch mit 20:28-Toren. Trotz der deutlichen Niederlage hätten die Friesländer die Partie auch gewinnen können. Doch erneut mangelte es bei der SG Schortens an der Chancenverwertung. Das rächte sich im Spielverlauf gegen einen Gegner, der durchaus hätte bezwungen werden können. Doch es langte nicht für die Mannschaft von Trainer Leo Gluszczynski. Mit einer Niederlage im Gepäck mussten die Gäste wieder abreisen. Das hätte nicht sein müssen.

„Wir haben heute den Sieg verschenkt“, erklärte der SG-Trainer. In der ersten Halbzeit spielten die Friesländer sehr zügig und erfolgsorientiert. „Wir haben allerdings acht Chancen ausgelassen“, klagte Gluszczynski. Besonders vier nicht verwandelte Tempogegenstöße schmerzten. So konnten die Delmenhorster, die keineswegs als Titelanwärter auftraten, bis zum Seitenwechsel ein schmeichelhaftes 11:11-Unentschieden halten. Auch nach der Pause gaben zunächst die Schortenser den Ton an. Bis etwa Mitte der zweiten Halbzeit. „Wir führten mit zwei Toren, als einer unserer Spieler vom Feld geschickt wurde“, ging Gluszczynski auf die Schlüsselszene ein. „Wir haben in den folgenden drei Minuten fünf Gegentore kassiert. Danach haben wir mit einer offensiveren Einstellung versucht, das Ruder nochmals herumzureißen. Doch die routinierten Delmenhorster Spieler haben uns nochmals überlistet und so einen zu hohen 28:20-Erfolg errungen“, schloss Gluszczynski seinen Bericht.

SG Schortens: Christoph Hoppe (mit einer guten Leistung) im Tor, Patrick Brodowski, Christian Dirks (1), Sebastian Garrelfs (6), Sören Schmidt (3), Patrick Mischke, Zeno Krause (1), Stefan Klarmann, Kai Böttcher (3), Roman Grimm (2), Jan Bergmann (2) und Jan Eggers (2).

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