Altjührden 120 Spielminuten im Nachsitzen bleiben der SG VTB/Altjührden noch, um den drohenden Abstieg in die Oberliga nach dem Ende der regulären Saison doch noch abzuwenden. In der Relegation kämpfen die Handballer von Trainer Andrzej Staszewski an diesem Wochenende in Volmetal (nahe Hagen) gegen die Tabellen-14. der anderen drei Drittliga-Staffeln um den nachträglichen Klassenerhalt.

FanBus fährt mit

Zur Abstiegsrelegation an diesem Wochenende in Volmetal setzt die SG VTB/Altjührden einen Fanbus ein. Interessierte haben noch bis diesen Freitagabend die Chance, sich für die Tagesfahrt bei Frederik Stahmer anzumelden unter Telefon  04451/ 8599685.

Der Bus startet am Sonnabend um 10 Uhr auf dem Neben-Parkplatz vor Maschal-Möbel in Altjührden. Der Fahrpreis beträgt 10 Euro pro Person. Die Tageskarte für das Spiel der SG gegen Volmetal (17.30 Uhr) und die vorherige Partie zwischen Leipzig und Pforzheim/Eutingen (15 Uhr) ist vor Ort für insgesamt 10 Euro erhältlich.

Auch eine zweitägige Mitfahrt mit Rückfahrt am Sonntag im Teambus ist möglich. Für Übernachtung und Fahrt zwischen Halle und Hotel muss selbst gesorgt werden.

Die Ausgangssituation ist klar: Nur der Relegationssieger hält sicher die Liga. Denn Stand Donnerstagabend ist nur noch ein einziger freier Drittliga-Platz zu vergeben, weil es aus der Oberliga Ostsee-Spree aus finanziellen Gründen keinen Aufsteiger gibt. Sollte also bis zum 30. Juni nicht doch noch ein aktueller Drittligist sein Team zurückziehen, müsste schon der Zweitplatzierte der Relegation den bitteren Gang in die Viertklassigkeit antreten.

Los geht es an diesem Sonnabend um 15 Uhr mit der Begegnung der SG LVB Leipzig (Ost) gegen die SG Pforzheim/Eutingen (Süd). Im Anschluss schlägt die erste große Stunde der Altjührdener, die um 17.30 Uhr auf den gastgebenden TuS Volmetal (West) treffen.

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Aufgrund der ungewöhnlichen Spielplangestaltung seitens des DHB ermitteln die beiden Sieger bereits Sonntag früh ab 10 Uhr den Relegationssieger, der sich über ein weiteres Jahr in der Drittklassigkeit freuen darf. Zudem wird ab 12.30 Uhr vorsorglich der dritte Platz zwischen den beiden Verlierern des ersten Tages ausgespielt – für den Fall eventueller Nachrücker.

Damit hat bereits die erste Begegnung der Vareler gegen Volmetal am Samstag absoluten Endspiel-Charakter. Dabei genießt der gastgebende West-Vertreter in der kleinen, nur 350 Zuschauer fassenden Sporthalle Am Volmewehr nicht nur Heimvorteil, sondern geht – im Gegensatz zu den Friesen, die am letzten Spieltag trotz einer über weite Strecken enorm couragierten Leistung beim HSV Hamburg vor 3000 Zuschauern beim 28:33 leer ausgingen – euphorisiert in dieses Relegations-Halbfinale.

Grund: Nach dem 26:23-Sieg gegen Gummersbach II am letzten Spieltag rettete sich das Team von TuS-Coach Michael Wolf nur durch die mehr geworfenen Auswärtstore im direkten Vergleich gegen die SG Langenfeld noch auf den Relegationsplatz.

„Die Volmetaler verfügen über sehr gute Rückraumspieler und eine sehr robuste 6:0-Abwehr, die wenig Gegentore zulässt“, weiß Staszewski, der seinen Spielern bereits in der Nacht zu Montag nach dem HSV-Spiel Videomaterial über den ersten Relegationsgegner zur Verfügung gestellt hatte. Die Vareler kennen das TuS-Team zwar aus der vorherigen Spielzeit in der West-Staffel. „Aber der Gegner hat sich inzwischen verändert – das sind zwei verschiedene Paar Schuhe“, erläutert der SG-Trainer.

Auch über die anderen beiden möglichen Gegner – im Finale oder im Spiel um Platz drei – hat Staszewski natürlich ebenfalls Informationen eingeholt („Man fragt sich bei allen Gegnern angesichts der sichtbaren Qualitäten, warum sie auf dem 14. Platz gelandet sind“). Aber vorerst gilt die ganze Konzentration dem Halbfinale an diesem Samstagabend, das unbedingt gewonnen werden muss, um die realistische Hoffnung auf den Klassenerhalt am Leben zu halten. „Das ist wie der erste entscheidende Elfmeter nach der Verlängerung“, zieht der Coach einen Vergleich zum Fußball: „Ich bin überzeugt, die Jungs werden alles geben.“ Am Ende aber bleibt die Relegation für den Vareler Mini-Kader mit zwei schweren Spielen binnen 17 Stunden eine echte Lotterie.

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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