Altjührden Den Grundstein zum Klassenerhalt wollen die Drittliga-Handballer der SG VTB/Altjührden auch in dieser Saison nach Möglichkeit mit ihrer bekannten Heimstärke in der Manfred-Schmidt-Sporthalle legen. In diesem Jahr hat es die Heimpremiere allerdings in sich, denn im Oranienburger HC stellt sich an diesem Sonnabend ab 19.30 Uhr eine Mannschaft in Altjührden vor, die – anders als die Friesen – furios in die neue Spielzeit der Nord-Staffel gestartet ist.

Während das Team von SG-Coach Andrzej Staszewski nach einem durchwachsenen Auftritt beim blutjungen Bundesliga-Unterbau des SC Magdeburg mit 29:33 den Kürzeren zog, setzten die Oranienburger mit dem 32:22-Kantersieg gegen den SV Mecklenburg Schwerin ein Ausrufezeichen.

„Der Gegner ist ein Kaliber für die Spitzenplätze“, weiß Staszewski um die Stärken der Brandenburger, die schon in der ersten Runde des DHB-Pokals gegen Bundesligist Füchse Berlin trotz der 26:41 (12:18)-Niederlage im Halbfinale des Turniers in Wilhelmshaven ihr Potenzial angedeutet hatten.

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Die Stärken der Mannschaft von Trainer Christian Pahl liegen zum einen in einer offensiv ausgerichteten, aber sehr kompakten 6:0-Abwehr, die robust zu Werke geht. Zum anderen haben die Oranienburger enorm torgefährliche Spieler in ihren Reihen.

Beim eindrucksvollen Heimsieg gegen die Mecklenburger Stiere stachen besonders Spielmacher David Sauß (10) und Rechtsaußen Nils Müller (7) hervor. Letzterer bildet mit dem Rückraumspieler Dominic Kehl, der mit 233 Treffern in der vergangenen Spielzeit Liga-Torschützenkönig wurde, eine äußerst gefährliche rechte Angriffsseite.

„Natürlich haben wir im Training versucht, uns auf die Stärken des Gegners einzustellen“, erläutert Staszewski und fordert in Abwehr und Angriff vor allem „volle Konzentration und Disziplin über 60 Spielminuten“. Genau dies hatten die Vareler in der Partie beim SC Magdeburg II in einigen Phasen vermissen lassen. Nun gilt es, im Vergleich zum Auftaktspiel im Abschluss deutlich effektiver zu agieren, die Zahl der technischen Fehler zu minimieren und aus dem Rückraum mehr Durchschlagskraft zu entwickeln.

„Das war in Magdeburg unseren großen Manko, ansonsten hat mein Team dort ja nicht schlecht gespielt“, erklärt Staszewski: „Nun wollen die Jungs versuchen, mit der Unterstützung unserer Zuschauer an die alte Heimstärke anzuknüpfen.“

Auf ihr Pflichtspieldebüt in Altjührden freuen sich dabei die Zugänge Björn Bröckerhoff im Tor, Fabian Hartwich am Kreis und Etrit Xhafolli auf Rechtsaußen.

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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