Altjührden Die Drittliga-Handballer der SG VTB/Altjührden haben nach dem Gewinn des 24. Oldenburg-Cups vor einer Woche einen weiteren Sieg in der Vorbereitung auf die kommende Spielzeit errungen. Das Team von SG-Trainer Andrzej Staszewski besiegte am Sonnabend in der Manfred-Schmidt-Sporthalle in Altjührden den niederländischen Erstligisten E&O Emmen deutlich mit 49:40 Toren. Die Spielzeit betrug dabei dreimal 25 Minuten.

„Ich bin zufrieden. Wir haben ein paar Sachen ausprobiert. Das war unser Ziel“, sagte Staszewski nach der Partie gegen die Mannschaft aus der niederländischen Provinz Drenthe. Seit vielen Jahren ist die Begegnung gegen E&O ein fester Bestandteil der Vorbereitung. „Wir haben einen weiteren Schritt nach vorne gemacht, müssen aber auf dem Boden bleiben. Es gibt noch viel Luft nach oben“, meinte der SG-Coach.

Statistik

SG VTB/Altjührden - E&O Emmen 49:40

SG VTB/Altjührden: Stasch, Bröckerhoff – Mikeci 12/4, Tom Wiedenmann 5, Max Wiedenmann 4, Jan Derk Janßen 4, Oliver Staszewski 10, Helge Janßen 6, Libergs 4, Hartwig 2, Straten 2, Langer.

Bester Torschütze: Marek Mikeci mit 12 Treffern.

Bis Mitte des ersten Spieldrittels konnten die Niederländer den Friesländern noch Paroli bieten. Dann aber brachten drei Treffer in Folge durch Max Wiedenmann, Oliver Staszewski und Marek Mikeci die Gastgeber frühzeitig auf die Siegerstraße. Dabei waren die Vorzeichen vor dieser Partie alles andere als gut. So musste die SG auf Zugang Etrit Xhafolli komplett verzichten. Der Rückraumspieler erlitt bei einem unverschuldeten Verkehrsunfall eine Gehirnerschütterung. Oliver Staszewski spielte trotz eines zweifachen Bänderisses am Fuß, Tom Wiedenmann und Kevin Langer plagten Knieprobleme.

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Die rund 50 Zuschauer sahen eine abwechslungsreiche Partie. Für die Niederländer war es das erste Testspiel seit dem Trainingsauftakt vor zwei Wochen. Im Laufe der Partie war deutlich zu erkennen, dass die Gastgeber vor allem im körperlichen Bereich den Gästen überlegen waren. „Ich bin trotzdem ganz zufrieden. Ich mag das schnelle Spiel der Vareler“, lobte Emmens Trainer Edwin Kippers das Staszewski-Team.

Auch im zweiten Drittel setzten sich die Friesländer immer weiter ab. Einen „Sahnetag“ hatten Mikeci und Oliver Staszewski erwischt. Mikeci war mit zwölf Treffern, davon vier Siebenmeter, der erfolgreichste Schütze seiner Mannschaft. Mit zehn Toren stand ihm Oliver Staszewski nur wenig nach. Mit einer 30:23-Führung wurden schließlich zum letzten Mal die Seiten gewechselt.

Nach vier Treffern in Folge durch Jan Derk Janßen, Mikeci und zweimal Oliver Staszewski zum 34:23 sah es nach einem Debakel für die Gäste aus. Doch Emmen wehrte sich. Vor allem Kapitän Tobi Trouw ließ die Vareler Abwehr ein ums andere Mal mit erfolgreichen Würfen aus dem rechten Rückraum alt aussehen. Auch Emmens Kreisläufer Emil Wehkamp verdiente sich Bestnoten. Doch am Ende stand ein verdienter 49:40-Sieg für die Gastgeber.

„Obwohl die Beine meiner Spieler nach der harten Vorbereitung schwer waren, haben sie von der ersten Minute an enorme Laufbereitschaft gezeigt. Das Umschalten von Abwehr auf Angriff war ausgezeichnet. Zudem hat Fabian Hartwig am Kreis ganz stark gespielt“, sagte Staszewski nach der Begegnung.

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