VAREL Der Spielstand zur Halbzeitpause ließ nichts Gutes ahnen, denn mit 21:7 Punkten lag die SG Jesteburg/ Geesthacht gegen den SC Varel bei Dauerregen im ersten Auswärtsspiel des SC in der Regionalliga Nord in Front. Mit einer außerordentlichen Moral in einer sehr fairen Begegnung verstanden es die Spieler des Sport-Clubs Varel jedoch, die Partie zu ihren Gunsten „zu drehen“. Die Friesländer gewannen das erste Auswärtsspiel der Saison am Ende hochverdient mit 22:21 Punkten. Mit diesem Sieg halten die Vareler Anschluss an die Tabellenspitze.

Die Gastgeber aus der Nordheide haben in dieser Saison mit zwei Auftaktniederlagen einen klassischen Fehlstart hingelegt und gingen schon allein deshalb bis in die Haarspitzen motiviert in die Begegnung gegen den Gast aus Friesland. Galt es doch, die 0:22-Niederlage gegen den SC aus der vergangenen Saison wettzumachen. Die Vareler wurden früh unter Druck gesetzt, nur die vielen Straftritte wegen technischer Fouls gegen die Gastgeber verhinderten in den ersten Minuten Schlimmeres für den Sport-Club, der zu Anfang einfach nicht zu seinem Spiel fand. In der 16. Minute nutzte der gegnerische Innen-Dreiviertel eine Lücke in der Abwehr der Friesen zum Versuch, der zur 7:0-Führung erhöht wurde. Bereits drei Minuten später schlug es abermals bei den Varelern zur 14:0-Führung durch den zweiten Versuch mit Erhöhung der „Harlebats“ ein.

Die Grün-Weißen ließen sich aber nicht beirren und kamen durch einen Versuch von Radu Dragomir, der von Ali Zhalgout erhöht wurde, auf 14:7 heran. Eine Minute vor der Halbzeit agierte die Vareler Abwehr wiederum zu zögerlich und die Nordheider bauten ihre Führung zum 21:7-Halbzeitstand aus.

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Nach einer Standpauke von Sven Geissler in der Pause besannen sich die Jadestädter auf ihre Tugenden und konnten in der 46. Minute durch Tomas Kirchner zum 21:12 aufschließen.

Ab diesem Zeitpunkt diktierte die Vareler Fünfzehn das Spielgeschehen. Ball um Ball wurde aus Gedränge und Gasse gewonnen. Halbspieler Marco Ippen steigerte sich von Minute zu Minute und brachte immer wieder die Hintermannschaft der Vareler ins Spiel. Die Stürmer Oliver Wehrkamp, Marc Langer und Michael Topp überzeugten durch kraftvolle Durchbrüche, die die Verteidigung der Gastgeber immer zu vollem Einsatz forderten. Fast alle Aktionen der zweiten Halbzeit spielten sich in der Hälfte der Hausherren ab. Angriff auf Angriff rollte in Richtung des Jesteburger Malfelds, aber leider ohne zählbaren Erfolg für den SC Varel. Erst in der 70. Minute konnte abermals Tomas Kirchner den Ball zum 21:17 ablegen, Ali Zhalgout erhöhte sicher zum 21:19.

Die Angriffe der Vareler zwangen die Hausherren immer wieder zu Fehlern und so war es zu erwarten dass ein Straftritt die Entscheidung dieser Partie bringen sollte. Fünf Minuten vor Spielende erhielt der Sport-Club einen Straftritt zugesprochen, den Ali Zhlgout aus aussichtsreicher Position zum 22 : 21 Endstand für den SC Varel verwandelte.

„Dem Team gebührt ein großes Lob. Wir sind trotz aller personellen Probleme nach Jesteburg gefahren, um zu gewinnen, dies ist uns gelungen“ freute sich Uwe Stein, zweiter Vorsitzender des SC Varel.

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