Sandelermöns Dunkle Wolken am Horizont: Der Friesische Klootschießerverband VI (Jeverland) verliert immer mehr Mitglieder: Laut Vorsitzendem Heiner Janßen verlor der Verband innerhalb vier Jahren 212 Friesensportler. „Wir müssen Maßnahmen ergreifen, um den Trend zumindest zu verlangsamen oder besser noch, zu drehen. Das wird kein leichtes Unterfangen“, so der Vorsitzende.

Janßen forderte die Vereine im Kreisverband auf, mehr in die Jugend zu investieren und Jugendspielgemeinschaften zu bilden. Kinder seien genügend da, doch besteht oft ein Betreuermangel. Da ist Mariechen Decker („Free weg“ Wiefels), beispielhaft, die freiwillig die Jugendeinzelmeisterschaften unterstützte.

Einige Vereins-Vorsitzende regten eine intensivere Zusammenarbeit zwischen Kreisverband und Vereinen an. Als Ziel nannte Janßen, zumindest zwei bis drei Jugendmannschaften für die kommende Punktspielsaison zu melden.

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Ein Sorgenkind ist Heiner Janßen zufolge auch das Klootschießen – es gibt keine Aktivitäten mehr. Vielleicht sorgt ja die Austragung der Mehrkampfmeisterschaften 2021 des Friesischen Klootschießerverbands im Jeverland für verstärktes Interesse an der traditionellen Sportart.

Auch mit Blick auf das Leistungsniveau ist der Vorstand besorgt: Nicht nur im Klootschießen, sondern auch beim Boßeln zeige die Leistungskurve nach unten. Durch fehlende Nachwuchswerfer lässt automatisch auch das Leistungsniveau nach.

In der Jahreshauptversammlung in Sandelermöns monierte der Vorstand die geringe Teilnahme – Waddewarden, Wiarden, Friederikensiel, Hooksiel und „Munter up“ Schortens fehlten.

Positives berichtete Sportwart Arno Frerichs über den Verlauf der Einzelmeisterschaften und das Werfen um den Jeverland-Pokal. Das Abschneiden der der Werfer und Werferinnen bei den Landesmeisterschaften Oldenburg war besser als in den Vorjahren. Die Mannschaftsmeisterschaften litten unter zu geringer Beteiligung – der Termin sollte in die Punktspielsaison eingeplant werden.

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