Sande Tischtennis-Verbandsligist TuS Sande ist knapp an einer kleinen Sensation vorbeigeschrammt. Bei der 7:9-Niederlage bei Titelfavorit TuS Lutten hätten sich die TuS-Spieler zumindest einen Punktgewinn verdient gehabt. „Das hat auch der Gegner zugeben müssen, der am Ende froh war, zwei Punkte gegen uns eingefahren zu haben“, erklärte Teamkapitän Sebastian Fengler.

In der emotional, aber fair geführten Begegnung waren die Hausherren aus Vechta nicht in Bestbesetzung an die Tische getreten – Nummer zwei Audrius Kacerauskas und Routinier Wolfgang Bahns fehlten. Aufseiten des TuS sprang Frank Black (2. Herren, Bezirksoberliga) für den verletzten Alexander Janssen in die Bresche, der eingangs an der Seite von Nelson Jahnel das Doppel gegen Marvin Schlicker/Lenard Budde (0:3) verlor. Oliver Lindner und Hendrik Biele hatten mit 2:3 gegen Kristof Sek/Vilius Lapaitis das Nachsehen. Den totalen Fehlstart wussten aber Fengler/Henning Hartmann zu verhindern (3:1 über Jan Vodde/Christian Schrand).

In der ersten Einzelrunde steurten aus TuS-Sicht Jahnel, Fengler und Biele Punkte bei. Jahnel siegte mit 3:1 gegen Budde, Sandes Kapitän Fengler gewann 3:1 gegen Sek und Biele dominierte Schrand (3:0). Zur Wende stand es somit 5:4 für Lutten, das prompt auf 6:4 erhöhte. Am Nebentisch spielte sich derweil ein Krimi zwischen Hartmann und Gegner Budde ab, bei dem der Sander eine 2:1-Satzführung herstellen konnte. „Budde hatte im vierten Satz sehr viel Glück und im fünften Satz beim Stand von 10:8 zwei Matchbälle. Doch Henning bewies Nervenstärke und drehte den Durchgang mit 12:10 zu seinen Gunsten“, freute sich Fengler.

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Der Ausgleich sollte Fengler indes gegen Allrounder Vodde nicht gelingen: „Ich habe in jedem Satz 9:7 geführt. Das hätte ich also auch gewinnen können.“ Besser machte es aber Linkshänder Lindner, der ebenso wie Fengler Gegner Sek bezwang, wobei er acht Matchbälle gegen sich abwehren musste. In den letzten beiden Einzeln des Tages wurden die Punkte geteilt, so dass die Friesländer mit einem 7:8-Rückstand in das entscheidende Schlussdoppel gingen, das Fengler und Hartmann mit 2:3 gegen Schlicker/Budde verloren. „Wir haben im zweiten Durchgang unseren Satzball nicht genutzt und im fünften Satz einfach zu viele Fehler fabriziert“, erklärte Fengler die Niederlage.

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