Sande Voller Hoffnung und Ambitionen ist Tischtennis-Verbandsligist TuS Sande in die letzte Hinrunden-Partie gegen die Spvg. Oldendorf gegangen. Am Ende aber blieb nur große Enttäuschung über eine schmerzvolle 5:9-Heimpleite im Kellerduell, da besonders in der zweiten Hälfte des Spiels so gar nichts hatte gelingen wollen. „Uns ist einfach die Puste ausgegangen“, erklärte TuS-Kapitän Sebastian Fengler: „Mit 5:15 Punkten werden wir nun wohl auf dem letzten Tabellenplatz überwintern, halten aber noch Kontakt zum rettenden Ufer. Der Klassenerhalt ist zwar mit dieser Niederlage weiter entfernt als vorher, jedoch nicht unmöglich.“

Gegen den bis dahin Tabellenletzten aus dem Raum Melle waren die Sander in Bestbesetzung angetreten. Ebenso konnten die Gäste auf ihre genesene Nummer eins Tobias Jürgens zurückgreifen. Fengler: „In Normalform ist er der beste Spieler der Liga.“

Bereits in den Eingangsdoppeln entwickelten sich packende Duelle. Der TuS ging mit einer vielversprechenden 2:1-Führung in die erste Einzelrunde, wenngleich sowohl Henning Hartmann/Alexander Janssen als auch Fengler/Oliver Lindner Matchbälle abwehren mussten. Letztere lagen im fünften Durchgang gegen das noch ungeschlagene Doppel Benjamin Rotkehl/Christoph Chrzanowski sogar mit 6:10 im Entscheidungssatz hinten, ehe sechs Punkte in Folge den Sieg mit 3:2 Sätzen herbeiführten. Gute Vorzeichen also, um mit dem nötigen Selbstvertrauen die Partie fortzuführen.

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Als der unermüdliche Kämpfer Nelson Jahnel gegen Rotkehl relativ ungefährdet mit 3:1 gewann, wuchsen die Hoffnungen auf den dritten Saisonerfolg. Derweil hatte Hartmann jedoch gegen Jürgens wie erwartet keine Chance. Im Schnelldurchgang spielte Fengler seine Routine gegen Bietendorf aus (3:0), während Hartmann das vorgezogene Einzel gegen Rotkehl bestritt. Gegen den Allrounder aus Oldendorf spielte Sandes Zweier seine gesamte Stärke aus und stellte durch seinen Erfolg eine 5:2-Führung für den Hausherren her.

In der Folge lief aber alles für den Gast. Zwei Fünfsatzspiele gewannen die Oldendorfer durch Nico Henschen und Philipp Kuhnert gegen Janssen und Lindner. In der letzten Partie der ersten Einzelrunde hatte Hendrik Biele gegen das variantenreiche Spiel Chrzanowskis nichts zu melden. Der Gast hatte somit ausgeglichen und erspielte sich die Führung durch Jürgens. Jahnel sagte nach seinem Duell gegen den Spitzenspieler: „So wurde ich noch nie aus der Halle geschossen!“

Die Hoffnungen ruhten nun auf Fengler, der gegen den bis zu diesem Spiel in der Mitte noch sieglosen Henschen als Favorit in die Partie ging. Doch der Sander lief voll in die immer wieder einschlagenden Schläge seines Gegners, der überhaupt keine Fehler machte. Keine Chance für Fengler – 5:7.

Janssen gab im Spiel gegen Bietendorf alles, ehe ihm in einem hochklassigen Spiel mit immens langen Ballwechseln im vierten Satz die Puste ausging – 5:8. Nicht gut genug bewegt hat sich Lindner gegen Chrzanowski, was gegen einen starken Gegner im unteren Paarkreuz, der dafür bekannt ist, jeden Ball zu erlaufen, nicht hilfreich war. Ein Satzgewinn war nicht genug, und so gewann der Gast nicht unverdient mit 9:5. „Eine bittere Pille für uns, zumal wir nach dem 5:2-Zwischenstand auf dem rechten Weg schienen“, bilanzierte Fengler enttäuscht.

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