Sande Die Oberliga-Frauen und Verbandsliga-Männer des TuS Sande standen am Wochenende an der Tischtennisplatte, um wertvolle Punkte einzufahren.

Oberliga: Das Quartett des TuS Sande hat seine Auswärtspartie beim Schlusslicht SV Bawinkel souverän mit 8:3 gewonnen. Der aktuelle Tabellenzweite (7:1 Punkte) benötigte nur knapp zweieinhalb Stunden Spieldauer, um seinen dritten Saisonerfolg im vierten Spiel festzuzurren. Klassement-Primus bleibt MTV Engelbostel-Schulenburg (8:2). „Gegen Bawinkel haben wir uns sonst immer sehr schwer getan“, erklärte Sandes Topakteurin Meike Fengler: „Daher war der Sieg nun unerwartet deutlich.“

In den Eingangsdoppeln hatten die Gastgeber aus dem Emsland noch die gewohnte Gegenwehr geboten und erzielten einen Punktgewinn. So unterlagen Susanne Meyer/Anke Black denkbar knapp mit 2:3 Claudia Meer/Nina Längert, während am Nebentisch Fengler/Sinja Kampen mit 3:0 Antonia Joachimmeyer/Andrea Trepohl in die Schranken wiesen. In den anschließenden Einzeln ließ der Favorit aus Sande nur zwei Gegenpunkte zu, wobei gerade Meyer ihre erste Partie gegen Meer hauchdünn mit 13:15 in der Verlängerung des fünften Satzes abgeben musste. Unterm Strich bot der TuS eine geschlossene Mannschaftsleistung, die für das recht deutliche Endergebnis sorgte.

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Verbandsliga: Jeder erzielte Punkt im Abstiegskampf kann in der Endabrechnung wertvoller sein, als gedacht. Unter diesem Motto kann sich der TuS Sande, aktuell Tabellenneunter, über das 8:8-Remis beim Favoriten TuSG Ritterhude freuen. Auch wenn einen Tag später die Ernüchterung beim Titelaspiranten Schwarz-Weiß Oldenburg folgte. Diese Partie verloren die Sander mit 4:9.

„Mit dem Punktgewinn in Ritterhude können wir natürlich gut leben. Vielleicht wäre nach der 6:2-Führung sogar noch mehr möglich gewesen“, bilanzierte Teamkapitän Sebastian Fengler. Der TuS war als Außenseiter in den Bremer Norden gereist und profitierte zunächst von seiner Doppelumstellung, die eine 2:1-Führung brachte. Die erste Einzelrunde dominierten die Sander, die durch Henning Hartmann, Oliver Lindner, Fengler und Ersatzmann Frank Black eine 6:2-Führung erspielten.

Doch diese Führung trügte, denn mit demselben Resultat gestalteten die Gastgeber die zweite Runde. Fengler lobte: „Frank erwischte einen formidablen Tag und sorgte durch eine sehr starke Leistung im zweiten Spiel gegen Jens Schlake für das 8:7 und den umjubelten Punktgewinn.“ Die Hoffnungen auf einen Sieg im Abschlussdoppel waren bei den Friesländern gering – und in der Tat blieben Nelson Jahnel/Black gegen Andre Binder/Stefan Pankow chancenlos.

Ungleich schwerer war tags darauf die Aufgabe bei SW Oldenburg, bei der die Sander zu schnell mit 1:4 hinten lagen. Fengler: „Auch das erfolgsverwöhnte mittlere Paarkreuz vermochte es nicht, das Blatt zu wenden. Sowohl ich selbst als auch Lindner waren bei den Dreisatzniederlagen völlig chancenlos.“ Für einen Hoffnungsschimmer sorgten jedoch Ersatzmann Lukas Meinen, der in vier Sätzen Jona Dirks bezwang, und Hendrik Biele, der sich gegen Ersatzmann Lukas Wraase nach Abwehr eines Matchballes mit 16:14 im fünften Satz durchsetzen konnte.

Doch danach reichte es nur noch für Ergebniskosmetik dank Fengler durch ein 3:1 gegen Benjamin Ohlrogge. „Gegen den Titelaspiranten darf man durchaus verlieren, die Leistung allerdings muss in den kommenden Spielen besser werden, um in der ausgeglichenen Liga weiterhin Punkte zu sammeln“, sagte Fengler abschließend.

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