Sande Diese Rückschläge im Titelkampf waren nicht eingeplant. Es hätte das Wochenende einer Vorentscheidung zugunsten des TuS Sande in der Tischtennis-Landesliga werden können, aber mit zwei 6:9-Niederlagen in den Spitzenspielen gegen die Spvg. Oldendorf und den Hundsmühler TV hat der Landesliga-Herbstmeister seine gute Ausgangsposition verspielt. „Nun sind wir nur noch Zweiter und müssen nächste Woche gegen Venne aufpassen, dass wir nicht durchgereicht werden“, ärgerte sich der angeschlagene Spitzenspieler Sebastian Fengler.

Dabei waren die Sander in beiden Spielen bereits auf einem guten Weg, aber beide Male brachten sie eine Führung nicht nach Hause. Bei der 6:9-Hinspielniederlage in Oldendorf war Sande ohne Erfolg im Doppel geblieben. Dieses Mal starteten die Gastgeber, bei denen Hendrik Biele nach halbjähriger berufsbedingter Abwesenheit wieder dabei war, dagegen mit einer 2:1-Führung. Auch danach schien noch alles im Lot zu sein.

Zwar musste sich der durch einen Muskelfaserriss gehandicapte Fengler gegen Nico Henschen geschlagen geben, und auch Philipp Meinen unterlag unten Garret Hogg. Die anderen Spiele gingen aber an Sande, das nach der ersten Einzelrunde 6:3 führte. Besonders beeindruckend bis dahin war die Leistung von Frank Black, der den jungen Hendrik Bietendorf nach 1:2-Satzrückstand noch niederkämpfte.

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„In der zweiten Runde war dann aber ein Bruch im Spiel“, sagte Fengler angesichts von sechs Niederlagen in Folge. Dabei hatten die Gastgeber durchaus Chancen: Oliver Lindner vergab gegen Nico Henschen in Satz vier einen Matchball. Unten hatte Biele gegen Garret Hogg die ersten beiden Sätze ganz souverän jeweils mit 11:2 gewonnen, bevor bei ihm völlig der Faden riss und er mit drei verlorenen Durchgängen das 6:9 zulassen musste.

Ein Déjà-vu gab es am nächsten Tag vor stimmungsvoller Kulisse in Hundsmühlen. Ob des 9:2 im Hinspiel und des krankheitsbedingten Fehlens von Andre Meyer, der Nummer zwei der Gastgeber, ging Sande als Favorit ins Spiel. In den Doppeln gelang zwar dieses Mal nur ein Sieg, dennoch lief es für Sande bis zur 6:4-Führung nach Plan – auch, weil sowohl Fengler als auch Lindner gegen Marek Janssen, den Spieler mit dem höchsten TTR-Wert der Liga, punkteten.

Doch wieder folgte ein Bruch im Spiel. Hatte Sande in der ersten Einzelrunde noch die einzigen beiden Fünfsatzspiele gewonnen, so hatte nun Hundsmühlen immer wenn es knapp wurde die Nase vorn. Fünf Niederlagen in Folge – davon vier im fünften Durchgang – besiegelten die nächste knappe Pleite für enttäuschte Sander.

Gegen Oldendorf punkteten Fengler/Black, Hartmann/Biele, Lindner, Hartmann, Black und Biele; in Hundsmühlen Fengler/Black, Fengler, Lindner, Black, Hartmann und Meinen.

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