Sande /Jever Die beiden Tischtennis-Teams des TuS Sande und MTV Jever III waren am Wochenende in der Landesliga aktiv. Während die Sander nach dem Heimerfolg weiter um den Aufstieg mitspielen, steckt Jevers Dritte im unteren Tabellendrittel fest.

„Wir mussten uns gegen die Oberliga-Reserve von Schwarz-Weiß Oldenburg mächtig strecken, um die Punkte in Friesland zu behalten. Dabei haben wir aber Nervenstärke bewiesen“, bilanzierte der Teamkapitän des TuS Sande Sebastian Fengler den 9:5-Heimerfolg über SWO II. Mit nunmehr 12:4 Punkten ist Sande endgültig in der Spitzengruppe der Landesliga angekommen.

Die Herbstmeisterschaft wird aller Voraussicht nach an Oldendorf gehen. Doch der zweite Platz zur Halbzeit der Saison kann in der nächsten Woche beim Tabellenvorletzten Oldenburger TB II eingetütet werden.

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Gegen SWO II mussten die Sander auf den zuletzt formstarken Oliver Lindner verzichten, für ihn sprang Hannes Biele in die Bresche. Fengler: „Schon in den Doppeln wurde klar, dass es ein heißer Tanz mit dem erfahrenen Gegner sein wird.“ Aus dieser Disziplin gingen die Hausherren mit einer 2:1-Führung in die Einzel.

Der erste Durchgang verlief ausgeglichen, jedes Team ergatterte sich jeweils drei Siege. Für eine Überraschung sorgte Nummer sechs Hannes Biele, der gegen Jürgen Malohn mit viel Selbstvertrauen auftrat und mit zwei Punkten Vorsprung im fünften Satz gewann – gleichbedeutend mit einem 5:4-Vorsprung für den TuS zur Wende.

In der zweiten Halbzeit der Partie lief dann alles für Sande. So konnten etwa Fengler und Henning Hartmann ihre Fünfsatzspiele gegen Felix Barrenschee und Patric Frers gewinnen und auf 7:4 stellen. Die Oldenburger kamen in Person von Ralf Herold zum Anschlusspunkt, jedoch machten Lukas Meinen und Frank Black am Ende durch zwei Siege den Gesamtsieg perfekt.

Ein völlig anderes Bild zeichnete indes das Sextett des MTV Jever III, das als Achter (5:13) im Tabellenkeller steckt und auf diesem Platz wahrscheinlich auch überwintern wird. Neuntplatzierter ist nämlich der Oldenburger TB II (3:13), der seine letzte Hinrundenpartie gegen Sande bestreitet.

Die letzten beiden Spiele vor der Winterpause hat der MTV nun beim SV Wissingen (6:9) und der Spvg. Oldendorf (5:9) verloren, verkaufte sich dabei aber recht teuer. „In Wissingen sind wir schnell einem 0:3-Rückstand nach den Doppeln hinterhergelaufen. Die Einzel verliefen zwar recht ausgeglichen, dennoch lagen wir mit 2:7 zurück“, erklärte Teamsprecher Tobias Masemann.

Dann startete Jever seine fulminante Aufholjagd, die am Ende aber nicht belohnt wurde. Masemann: „Die Ausgangslage für die nächste Partie gegen Oldendorf war naturgemäß nicht gut, dennoch verlief der Start in die Begegnung passabel.“

Zwar lag der MTV nach den Doppeln mit 1:2 zurück, doch Björn Lessenich und Abdulhadi Dukhan gewannen ihre beiden Eröffnungseinzel zum 3:2 für Jever. „Bis zum 4:3 für uns war alles gut, dann verlor Michael Rudolph mit 13:15 im Entscheidungssatz gegen Garret Hogg – und Oldendorf zog nach und nach davon. Auch dort war mehr als ein 5:9 drin“, sagte Masemann, der aber weiter optimistisch bleibt: „In der Rückrunde haben wir sechs Heimspiele. Bei kompletter Mannschaft sollten wir die nötigen Punkte gegen den Abstieg erreichen.“

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