Sande Allen Turbulenzen in der Führungsebene ihres Vereins zum Trotz sind die Landesliga-Fußballer des TSV Oldenburg ihrer Favoritenrolle am Ende auch beim „5. Sande-Cup“ gerecht geworden und haben ihren Titel aus dem Vorjahr beim Hallenturnier von Rot-Weiß Sande erfolgreich verteidigt. Am Samstagabend setzten sich die Oldenburger im umkämpften Finale mit 3:1 gegen Frisia Wilhelmshaven durch. Rang drei sicherte sich in der Sporthalle am Falkenweg der ESV Wilhelmshaven durch einen 4:3-Erfolg im kleinen Finale gegen SV Gödens.

„Es war bis auf wenige Ausnahmen ein gelungenes und faires Turnier“, bilanzierte Turnierleiter Manuel Kramer und hatte bei den Ausnahmen vor allem das hitzige und von Zwei-Minuten-Strafen gekennzeichnete Derby im Viertelfinale zwischen den gastgebenden Rot-Weißen und den Gödensern im Blick.

Nachdem die Hausherren mit vier Siegen aus vier Spielen souverän als Gruppenerster durch die Vorrunde marschiert waren und sogar den TSV Oldenburg hinter sich gelassen hatten, zog das Bezirksliga-Team von RW-Coach Lars Poedtke im Prestigeduell gegen die klassentiefere SVG, die sich als Gruppenvierter noch so gerade eben für die Endrunde qualifiziert hatte, mit 1:2 den Kürzeren und schied aus.

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Auch Titelverteidiger TSV Oldenburg tat sich im Viertelfinale beim 4:3 gegen Bremen-Ligist TSV Grolland schwer. Klare Siege fuhren indes der ESV Wilhelmshaven (5:0 gegen U 19 des VfL Oldenburg) und der WSC Frisia (4:1 gegen TuS Varel) ein. Im Halbfinale war dann für die SV Gödens Endstation. Der Fusionsligist hatte mit 0:3 gegen den TSV Oldenburg das Nachsehen. Im packenden Wihelmshavener Stadtduell zwischen den Frisianern und dem ESV setzten sich Erstere hauchdünn mit 4:3 durch.

Nichts mit dem Ausgang des Turniers zu tun hatten der BV Bockhorn und die SG Wangerland, die in der Vorrunde jeweils ohne Punktgewinn geblieben waren. Als bester Torwart wurde Nikolai Iken (SV Gödens) gekürt, bester Spieler war Simon Mohn (VfL Oldenburg A-Junioren).

Rund 250 Zuschauer verfolgten das Spielgeschehen. „Es hätten durchaus mehr sein können“, gestand Turnierchef Kramer und überlegt nun bei der sechsten Auflage in 2019 wieder auf einen Sonntag als Austragungstag zurück zu wechseln. „Ein großes Dankeschön geht an die vielen ehrenamtlichen Helfer und Schiedsrichter, ohne die solch ein Turnier nicht stattfinden könnte“, betonte Kramer abschließend.

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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