Sande Nach einem fast perfekten Saisonstart mit drei Siegen und zehn Punkten aus den ersten vier Spielen der Regionalliga Nord treten die Eishockeyspieler des Aufsteigers ECW Sande nun mit breiter Brust zum Spitzenspiel bei den Weserstars Bremen an. Dass es die Partie des Spitzenreiters an diesem Samstagabend (19.30 Uhr) in der Eissporthalle Paradice in Walle beim Tabellendritten besonders in sich hat, zeigt allein schon die Tatsache, dass die torhungrigste Offensive (22 Treffer) die beste Defensive der Liga (5) empfängt.

Zudem wird sich der amtierende Meister aus Bremen für die knappe 2:3-Niederlage im ersten Aufeinandertreffen der beiden Teams vom 13. Oktober in Sande revanchieren wollen. „Die werden absolut heiß sein, uns diesmal zu schlagen“, ist sich ECW-Kapitän Nick Hurbanek sicher. Zudem könne es sich seine Mannschaft weiterhin nicht erlauben, sich im Kampf um die Playoff-Plätze eins bis vier auf dem bereits Erreichten auch nur ansatzweise auszuruhen: „Es hat sich ja inzwischen bestätigt: In dieser sehr, sehr ausgeglichenen Liga kann jeder jeden schlagen.“

Derweil kehrt ECW-Verteidiger Alexander Josch am Samstag an seine alte Wirkungsstätte an der Weser zurück. „Ich bin nicht mehr motiviert als bei anderen Spielen“, betont der 27-Jährige zwar: „Trotzdem ist die Partie etwas Besonderes für mich, weil ich vier erfolgreiche Jahre in Bremen hatte.“

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Von 2013 bis zur Saison 2016/2017 trug der Abwehrrecke das Trikot der Weserstars, mit denen er zweimal Regionalliga-Meister wurde und auch das U-14-Team des Vereins trainierte, bevor er zum ECW Sande in die Mannschaft von Coach Sergey Yashin wechselte. Vor dem Wiedersehen mit vielen ehemaligen Mitspielern sieht Josch seine Jadehaie gut gerüstet: „Ich bin sehr zufrieden mit dem bisherigen Saisonverlauf. Mit einer fast komplett neuen Mannschaft so einen Start hinzulegen, ist schon sehr gut.“

Ob die Sander wie vor vier Wochen erneut als Sieger vom Eis gehen können, werde vor allem hinten entschieden: „Wer am Samstag die bessere Defensivleistung abruft, wird das Spiel gewinnen“, sagt der Verteidiger, der in dieser Saison nur beim 4:0-Sieg in Salzgitter nicht auf dem Eis stand, und ergänzt: „Für uns wird es auch darum gehen, die Fehler des Gegners beim Spielaufbau auszunutzen und schnell umzuschalten, um so unsere Tore zu erzielen.“

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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