Sande Vorhang auf zum Playoff-Traumfinale, heißt es an diesem Samstagabend im „Wolfsbau Schönheide“. Um 19.30 Uhr erfolgt im 600 Kilometer entfernten Erzgebirge das Anbully zum ersten Duell um die Nord/Ost-Meisterschaft zwischen den gastgebenden Wölfen als Ost-Meister und den Jadehaien des ECW Sande als Nord-Meister.

„Wenn man ein Finale spielt, möchte man es auch gewinnen“, betont ECW-Trainer Sergey Yashin. Ins selbe Horn stößt Kapitän Nick Hurbanek: „Wir wollen jedes Spiel gewinnen. Nach der Meisterschaft im Norden als Aufsteiger war die Verzahnungsrunde mit dem Osten schon ein Bonus für uns. Dass wir jetzt auch noch das Finale erreicht haben, ist ein weiterer Bonus, für den wir noch einmal alles mobilisieren werden.“

Termine und Tickets

Das Playoff-Finale wird im Modus „best of three“ ausgespielt. Das Team, das also zuerst zwei Spiele gewinnt, ist Nord/Ost-Meister. Einen Aufsteiger in die Oberliga wird es nicht geben. Das erste Finalspiel findet an diesem Samstag ab 19.30 Uhr im „Wolfsbau Schönheide“ statt. Spiel zwei steigt eine Woche später am Sonnabend, 30. März, ab 19.30 Uhr in der Eishalle an der Weserstraße in Sande. Sollte ein drittes Finalspiel um den Meistertitel notwendig sein, wird dieses tags darauf am Sonntag, 31. März, ab 17 Uhr wieder in Schönheide im Erzgebirge ausgetragen.

Für das Heimspiel der Jadehaie gegen die Wölfe aus Schönheide am Sonnabend, 30. März, hat der Vorverkauf begonnen. Tickets sind an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Diese sind unter anderem die EWE-Service-Punkte in Varel (Neue Straße 19), Wilhelmshaven (Marktstraße 41) und Jever (Alter Markt 16) sowie die Tankstelle Q 1 (Gökerstraße 127, Wilhelmshaven) und die Gaststätte „Zur scharfen Ecke“ (Hauptstraße 90, Sande). Sowohl im Vorverkauf als auch an der Abendkasse kostet die Karte acht Euro. Der Verein weist darauf hin, dass Dauerkarten für die Finalrunde keine Gültigkeit besitzen.

Gleichwohl sind die Schönheider Wölfe in dieser Regionalliga-Saison das Maß der Dinge, nicht zuletzt weil sie ungeschlagen und ohne jeglichen Punktverlust durch die Saison marschiert sind. „Wir freuen uns auf das Finale, keine Frage. Aber wir wissen, dass es sehr schwer wird“, gibt sich Hurbanek daher keinen Illusionen hin: „Wir haben Respekt, aber keine Angst.“

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Wölfe-Coach Sven Schröder kann auf viele junge, physisch sowie läuferisch starke Spieler und ein paar erfahrene Recken zurückgreifen. Vor allem das Forechecking der Erzgebirger ist bei den Gegnern gefürchtet. „Die machen mit drei Mann ständig Druck auf die Verteidiger, um schon das Aufbauspiel zu stören“, weiß auch Hurbanek. Auffälligster Akteur in Reihen der Wölfe ist Petr Kukla. Der tschechische Stürmer hat mit Abstand die meisten Scorerpunkte im Saisonverlauf gesammelt. „Sicherlich sticht er ein Stück weit heraus, aber wir müssen auf alle achten“, betont Hurbanek.

Zudem hofft der Kapitän, dass die Jadehaie pünktlich zum Saisonfinale leistungsmäßig noch einmal ein, zwei Schippen drauflegen können. So lief auch im letzten Gruppenspiel der Sander bei FASS Berlin (5:2) – bei dem Wölfe-Trainer Schröder übrigens als Kiebitz auf der Tribüne weilte, um den Finalgegner persönlich zu studieren – noch längst nicht alles so am Schnürchen wie noch über weite Strecken der regulären Saison in der Nord-Staffel.

Definitiv verzichten müssen die Sander an diesem Wochenende auf Dominik Sobczak (privat verhindert). Ein Fragezeichen steht hinter den angeschlagenen Lubomir Sivak, Lajos Papudis und Alexander Josch. Besonders motiviert zu Werke gegen dürfte indes ECW-Torjäger Vitalijs Hvorostinis, der in der Saison 2016/2017 in 15 Spielen für die Wölfe im Einsatz war.

„Es ist das Finale schlechthin zwischen den zwei besten Teams der Regionalligen Nord und Ost“, freut sich Wölfe-Coach Schröder auf das direkte Kräftemessen und gibt sich angriffslustig: „Wir wollen unserem Gegner unser Spiel aufdrücken, ihn beschäftigen und zwingen, immer wieder Wege zu gehen, die ihnen wehtun werden.“ Sein Gegenüber Yashin verspricht: „Wir treffen auf einen starken Gegner, aber wir werden alles probieren. Im Eishockey ist immer alles möglich.“

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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