Sande Rauf aufs Eis – rein in die Playoffs, heißt es an diesem Wochenende für den Verbandsliga-Vizemeister ECW Sande. Und der Auftakt der Aufstiegsrunde zur Regionalliga Nord hat es in sich: Denn gleich zweimal binnen 24 Stunden sind die Jadehaie vor heimischer Kulisse gefordert.

Playoff-Modus

In der Aufstiegsrunde kämpfen drei Mannschaften in Hin- und Rückspiel um den Sprung in die Eishockey-Regionalliga Nord. Zwei Spiele wurden bereits absolviert. So setzte sich Regionalliga-Schlusslicht EC Nordhorn zum Auftakt mit 21:4 beim Verbandsliga-Meister Crocodiles Hamburg 1b durch. Beim Wiedersehen in Hamburg wiederum behielten die Crocodiles klar mit 12:1 die Oberhand.

Der ECW Sande steigt mit einem Doppelspieltag an diesem Wochenende vor heimischer Kulisse in die Playoffs ein. Nach der Partie gegen Hamburg an diesem Sonnabend, 17. März (19.30 Uhr), folgt bereits an diesem Sonntag, 18. März (19.30 Uhr), das Heimspiel gegen Nordhorn. Da es für beide Heimspiele keinen Kartenvorverkauf gibt, öffnet die Abendkasse bereits jeweils um 18.15 Uhr. Die Rückspiele folgen eine Woche später in Nordhorn (Freitag, 23. März, 20 Uhr) und Hamburg (Sonntag, 25. März, 16 Uhr).

Die beiden besten Teams der Playoffs steigen in die Regionalliga Nord auf, der aktuell fünf Mannschaften angehören.

Los geht es an diesem Samstagabend (19.30 Uhr) mit dem bereits dritten Kräftemessen in dieser Saison mit dem Verbandsliga-Meister Crocodiles Hamburg 1b. Nur einen Tag später gastiert im EC Nordhorn das Schlusslicht der Regionalliga Nord ebenfalls um 19.30 Uhr in der sicherlich erneut bestens besuchten Eishalle Sande an der Weserstraße.

„Solche Spiele sind immer etwas Besonderes. Wir freuen uns auf die kommenden Partien“, betont Kapitän Nick Hurbanek mit Blick auf die Playoffs, in der drei Teams in einer Einfachrunde mit Hin- und Rückspiel gegeneinander antreten. Am Ende lösen die ersten beiden Mannschaften das Ticket zur Regionalliga.

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Dass in der Aufstiegsrunde alles möglich ist, zeigen die ersten beiden „verrückten“ Ergebnisse: So überrollte Nordhorn in eigener Halle die Crocodiles mit 21:4. Doch die Hamburger revanchierten sich nur zwei Tage später mit einem 12:1-Heimerfolg.

Grund für die überraschend hohen Ausgänge der Partien: „Berufs- und krankheitsbedingt mussten beide Teams bei ihren Auswärtsspielen auf viele Spieler verzichten“, erläutert ECW-Sprecher Tim Winkelmann. Dagegen standen bei den Crocodiles nach dem Saison-Aus der ersten Mannschaft beim Heimspiel gegen Nordhorn sogar Oberliga-Spieler im 1b-Kader. „Hamburg will wohl unbedingt aufsteigen, und gegen so eine Truppe gehen wir natürlich als Underdog in die Partie“, gibt sich Hurbanek für das Wiedersehen an diesem Samstag realistisch.

„Wir haben gegen die Hamburger noch eine Rechnung offen“, sagt ECW-Verteidiger Alexander Josch mit Blick auf die 4:5-Punktspielniederlage nach Verlängerung vor drei Wochen gegen die Crocodiles dennoch angriffslustig. Das Liga-Hinspiel hatten die Jadehaie an der Elbe sogar mit 4:10 verloren.

Überhaupt lief es an den vergangenen Spieltagen alles andere als glatt für das ECW-Team. Schließlich war die völlig überraschende 3:4-Pleite beim bis zu jenem letzten Spiel der regulären Saison noch sieglosen Verbandsliga-Schlusslicht Hamburger SV 1b bereits die dritte Niederlage in Folge für die ersatzgeschwächte Mannschaft von Trainer Sergey Yashin, der überdies krankheitsbedingt nicht an der Bande stehen konnte.

„Diese Spiele haben wir abgehakt. Jetzt konzentrieren wir uns auf die Relegationsrunde“, richtet Hurbanek den Blick entschlossen nach vorn: „Wir geben sowieso immer Vollgas – und in zwei Wochen wissen wir dann, ob es mit dem Aufstieg geklappt hat.“

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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