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Friesland Als einziger friesischer Vertreter in der Fußball-Bezirksliga genießt Rot-Weiß Sande an diesem Wochenende Heimrecht.

Ahlhorner SV - TuS Obenstrohe (Sonnabend, 16 Uhr, Hans-Jürgen-Beil-Stadion). Mit der maximalen Ausbeute von vier Siegen aus vier Spielen und 12:3 Toren sind die Spieler von TuS-Coach Gerold Steindor glänzend aus der Winterpause gestartet und nicht nur deshalb haushoher Favorit gegen das bereits als Absteiger feststehende Schlusslicht aus Ahlhorn. Dennoch hat Steindor seine Mannen im Abschlusstraining noch einmal eindringlich davor gewarnt, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen und dabei auch auf die völlig überraschende Heimpleite von Atlas Delmenhorst gegen den STV Voslapp verwiesen.

„Wer nicht bereit ist, den letzten Schritt zu machen, oder meint, die Partie wäre ein Selbstgänger, kann sehr schnell eine böse Überraschung erleben“, betont Steindor. „Im Spiel kann man den Schalter dann nicht mehr so leicht umlegen.“

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Seine Mannschaft sei bestens beraten, die gute Ausgangslage im Kampf um den dritten Tabellenplatz nicht leichtfertig zu verspielen. „Wir wollen uns durch einen Sieg in Ahlhorn noch mehr in der Spitzengruppe festsetzen“, stellt er klar.

Verzichten muss er dabei auf Torwart Tim Stahl, der wegen einer Oberschenkelzerrung geschont und von Steffen Schröder ersetzt wird. Dagegen stehen Johann Booken (Rotsperre abgesessen) sowie Kilian Kersting und Pascal Beyer wieder zur Verfügung.

RW Sande - Eintracht Wiefelstede (Sonntag, 15 Uhr, Hermann-Schulz-Straße). Trotz zuletzt drei Niederlagen in Folge ist der Klassenerhalt für die Rot-Weißen rechnerisch noch möglich. Allerdings stünden die Spieler von RW-Coach Lars Poedtke bei einer weiteren Pleite gegen Wiefelstede schon mit mehr als nur mit einem Bein in der Kreisliga. „Wir werden bis zum Schluss alles geben“, verspricht Poedtke den Zuschauern in Cäciliengroden zugleich wieder „eine äußerst interessante Partie“ – so war dort etwa das 3:2 gegen den VfL Oldenburg II an Dramatik kaum zu überbieten.

Derweil wollen die Wiefelsteder, die vor allem bei langen Bällen in die Spitze und Standards gefährlich sind und in Hergen Gerdes einen hervorragenden Torwart in ihren Reihen haben, mit einem Auswärtssieg die Klasse endgültig sichern. Das Hinspiel allerdings gewannen die Sander (2:1). „Leider gehen wir personell weiter am Stock“, bedauert Poedtke. „Wichtig ist, dass wir trotz aller Widrigkeiten die Zweikämpfe annehmen.“

TSV Abbehausen - BV Bockhorn (Sonntag, 15 Uhr, Kunstrasenplatz Enjebuhrer Straße). Fünf Plätze trennen beide Teams in der Tabelle, doch sind es bei genauerem Hinsehen lediglich fünf Punkte. Immerhin hat der BVB (7. Platz/30 Punkte) trotz nur eines Sieges aus sechs Spielen in 2015 mit dem Abstieg nichts mehr zu tun. Das indes gilt für die heimstarken Gastgeber (12./25) aus der Wesermarsch nicht. Das Team von TSV-Trainer Hans-Jürgen Immerthal, den am Sonntag große Personalsorgen plagen, benötigt noch ein paar Zähler, um den Klassenerhalt endgültig zu sichern.

„Wir haben das Hinspiel verdient mit 3:2 gewonnen, und wollen auch im Rückspiel als Sieger vom Platz gehen“, betont BVB-Trainer Sebastian Schütte, der allerdings auf Leistungsträger wie Philip Immerthal oder Divan Erkek verzichten muss. Den schwer zu bespielenden Kunstrasen in Abbehausen stuft er nicht als großes Problem für seine spielstarken Mannen ein: „Der liegt uns zurzeit deutlich mehr als unser eigener Rasenplatz, der aktuell leider sehr uneben ist.“

Derweil wechseln Oliver Rauh und Niklas Zytur zur kommenden Saison zum Kreisligisten TV Munderloh, wo sie auf ihren alten Jugendtrainer aus Zeiten beim VfL Oldenburg, Niklas Kühne, treffen.

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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