Jever Der stark abstiegsbedrohte Tischtennis-Landesligist MTV Jever II hat ersatzgeschwächt sein Heimspiel gegen SF Oesede II deutlich mit 1:9 verloren und schreibt als Vorletzter (6:20 Punkte) weiterhin tiefrote Zahlen. Gleichwohl ist der Nichtabstiegslatz sieben bei nur einem Zähler Abstand zum Osnabrücker SC immer noch in Reichweite. Den Relegationsrang acht belegt das mit der MTV-Reserve aktuell punktgleiche Team von Concordia Belm-Powe, das in der Spieldifferenz knapp die Nase vorne hat. Das letzte Wort im Abstiegskampf ist somit noch nicht gesprochen.

„Schade, ich hätte mir natürlich ein besseres Ergebnis gewünscht“, bilanzierte ein zerknirschter Mannschaftsführer Thorsten Hinrichs nach der klaren Schlappe seines Sextetts gegen die ebenfalls noch abstiegsbedrohten Oeseder. Während die Gäste allerdings nach ihrer Partie am Vortag in Warsingsfehn eigens ihre Topleute Gunnar Hellmann und Ulf Pötter in die Marienstadt anreisen ließen, ging für die Jeveraner das sprichwörtlich letzte Aufgebot an die Tische.

Wie vorab geplant, war Björn Lessenich an diesem Spieltag in der Schweiz geblieben, allerdings konnte der zuletzt so starke Kristof Sek seiner Mannschaft nun ebenfalls nicht helfen. „Aufgrund einer gleichermaßen unsinnigen wie undurchsichtigen Regelung des Deutschen Tischtennisbundes musste unser Spitzenmann in die Regionalliga-Truppe aufrücken und ist fortan nicht mehr in der Landesliga spielberechtigt“, erläutert MTV-Sprecher Malte Stickel.

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Doch auch ohne das etatmäßige obere Paarkreuz war eine etwas freundlichere Gestaltung des Ergebnisses möglich – mehr allerdings nicht. „Die wenigen Chancen hätten wir schon nutzen müssen, um das Spiel zu verlängern, auch wenn ein Sieg außer Reichweite war“, erklärte Hinrichs.

Nach dem glatten Verlust zweier Eingangsdoppel durch Alexander Janssen/Cedric Meissner sowie Florian Pfaffe/Timo Volkert hatte indes die Combo Michael Rudolph/Janek Hinrichs durchaus realistische Siegchancen. Doch vergaben beide eine 5:2-Führung im Entscheidungssatz.

Rudolph ließ dann auch im Einzel gegen Marius Koch-Hartke etliche Satzbälle liegen. Janek Hinrichs spielte gegen Jan-Christoph Appeldorn couragiert auf, brachte aber eine 2:1-Satzführung ebenfalls nicht ins Ziel. Den Ehrenpunkt erzielte schließlich Timo Volkert, der im hitzigen Duell zweier Aufschlagspezialisten gegen Routinier Ulf Pötter in vier Sätzen die Oberhand behielt.

Stickel blickt optimistisch nach vorne: „Mit Siegen in den Abstiegsendspielen gegen Belm und den Osnabrücker SC in zwei Wochen sowie ein wenig Schützenhilfe kann der Klassenerhalt aber immer noch realisiert werden.“

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