Varel Die Rugbyspielgemeinschaft Varel/Oldenburg/Rastede hat ihren Aufwärtstrend in der Regionalliga Nord fortgesetzt. Am Sonntag feierten die Gastgeber im Vareler Waldstadion mit 24:15 gegen Adler Kiel den dritten Sieg in Folge. Zwar war es am Ende noch einmal eng geworden, doch behielten die RSG-Akteure vor zahlreichen Zuschauern gegen die körperlich starken Schleswig-Holsteiner in einer packenden Partie am Ende die Oberhand.

Engagiert und motiviert ging die RSG-Fünfzehn in die Begegnung gegen den Tabellendritten aus Kiel und setzte bereits früh mit einem erhöhten Versuch durch Birger Ammermann mit der 7:0-Führung eine erste Duftmarke (3.). Eine Abseitssituation der Platzherren bescherte den Adlern einen Straftritt direkt unter dem Goal, der aber nicht verwandelt werden konnte (9.).

Konzentriert wurden die Kieler Angriffe durch die Tacklings der Heimmannschaft gebremst, die ihrerseits immer wieder über die schnelle Hintermannschaft Angriffe startete. Dann bauten Stefan Lepping und Ammermann die Führung auf 14:0 aus (21.), ehe die Gäste eine Unkonzentriertheit der RSG durch einen Versuch zum 5:14-Anschluss nutzten. Mit dem Halbzeitpfiff sorgte wiederum der glänzend aufgelegte Ammermann durch seinen zweiten Versuch für die 19:5-Pausenführung.

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Auch nach Wiederbeginn spielte die RSG überwiegend über die Hintermannschaft – die wütenden Angriffe des Tabellendritten, wurden immer wieder gestoppt. Alexander Berwing konnte mit einem feinen Sololauf in der 54. Minute die gesamte Gästeabwehr überwinden und zum 24:5 punkten. Alles sah nach einem souveränen Erfolg für die Spielgemeinschaft aus.

Aber aus unerklärlichen Gründen war plötzlich ein Bruch im Spiel des Teams um Simon Fischer und Karl Ludwig. Die RSG agierte übernervös, produzierte Handlingsfehler und ließ viele aussichtsreiche Gelegenheiten zu weiteren Punkten liegen. Jetzt witterten die Adler ihre Chance und verkürzten auf 10:24 (72.). Weiter rollte Angriff auf Angriff gegen das Malfeld der Heimmannschaft – und nur mit aller Anstrengung konnten weitere Gegenpunkte verhindert werden.

Zwar gab der gut agierende Bremer Schiedsrichter einen Strafversuch für die Kieler zum 15:24 (80.). In der Nachspielzeit ließ die RSG aber nichts mehr anbrennen und schob sich auf den dritten Tabellenplatz vor. Am nächsten Sonntag folgt nun das Heimspiel gegen die Bundesliga-Reserve des FC St. Pauli.

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