Varel Lange lagen die Spieler der Rugbyspielgemeinschaft Varel/ Oldenburg/ Rastede auf Playoff-Kurs in der Regionalliga Nord, dann schlug das Verletzungspech gnadenlos zu. Zuletzt wurde die RSG nun im Punktspiel vom Tabellenzweiten FC St. Pauli II mit 7:42 Punkten überrollt. Nach dieser herben Niederlage steht das ersatzgeschwächte Team als Tabellenfünfter im Kampf um einen der vier begehrten Playoffplätze vor den letzten beiden Spielen der regulären Saison mächtig unter Druck.

„Jetzt muss schon ein Wunder her“, sagt Uwe Stein, Vorsitzender des SC Varel mit Blick auf die beiden noch ausstehenden Spiele gegen den Tabellenvierten SC Germania List II (28 Punkte) sowie den heimstarken Tabellendritten FT Adler Kiel (33). Diese Partien müssten beide gewonnen werde, damit das RSG-Team (21) doch noch den Sprung auf den vierten Tabellenplatz schaffen kann.

Gegen St. Pauli fehlten der Spielgemeinschaft in Alexander Berwing, Stefan Lepping, Hannes von Rönn, Simon Fischer und Claas Ammermann gleich fünf Leistungsträger – und so gerieten die Gastgeber von Beginn an unter Druck. Bereits in der 7. Minute konnten die Hamburger die Verteidigung überwinden und zum ersten Versuch einlaufen.

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Immer wieder setzte sich der überlegene Sturm der Gäste in Szene und brachte die Dreiviertelreihe ins Laufen. Die RSG fand einfach kein Mittel, diese Aktionen zu unterbinden und sah sich in der Rolle der Verteidiger wieder. Besonders die Stürmer waren an diesem Tag überfordert. Hinzu kam noch eine Zehn-Minuten-Zeitstrafe für einen RSG-Stürmer. Zwar gelangen einige Aktionen, die aber nicht in Punkte umgewandelt werden konnten.

Der einzige Versuch gelang Michael Budde kurz vor Schluss der Partie, den Birger Ammermann zum 7:42-Endstand erhöhte.

An diesem Sonnabend stehen die Rugbyspieler der RSG nun auswärts in Hannover bei der Bundesliga-Reserve von Germania List unter Zugzwang. Dass der benötigte Sieg dort ein ganz schweres Unterfangen wird, wissen die Verantwortlichen und Spieler der RSG.

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