FRIESLAND Der TuS Obenstrohe liegt als Tabellenzweiter in Lauerstellung. Die Elf von TuS-Trainer Dierk Nattke erwartet am Sonntag den Tabellenvorletzten SG Burhave/Stollhamm.

von friedhelm m.-düring FRIESLAND - Nach wie vor gilt der bange Blick der vielen Fußballfans dem Wetter. Sollten die positiven Prognosen der „Wetterfrösche“ tatsächlich eintreten, steht den Begegnungen des 22. Kreisligaspieltags nichts mehr im Wege. Die Augen der Betrachter richten sich in erster Linie nach Sande, wo die Rot-Weißen den aktuellen Tabellenführer Blau-Gelb Wilhelmshaven empfangen. Doch auch die Verfolgerduelle versprechen Spannung: So gastiert der Tabellendritte Heidmühler FC II beim FC Zetel, und der TuS Obenstrohe als ärgster Widersacher der Jadestädter erwarten den Vorletzten SG Burhave/Stollhamm.

FCN Hooksiel - VfL Wilhelmshaven: Die Hooksieler erwarten bereits am Sonnabend um 16 Uhr den VfL Wilhelmshaven. FCN-Trainer Mathias Kolbe rechnet sich gegen den Favoriten aus der Jadestadt durchaus einiges aus. „Einen Punkt wollen wir mindestens holen“, gibt der FCN-Coach die Marschrichtung für seine Mannschaft vor. Kolbe kann bis auf den gesperrten Sven Kaiser alle Mann aufbieten. Bislang haben die Hooksieler gegen die oben in der Tabelle stehenden Teams gut ausgesehen. Ein Zähler ist möglich, wenn man es schafft, das flüssige Kombinationsspiel der Gäste zu unterbinden (Sonnabend, 16 Uhr).

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FC Nordenham II - FSV Jever: Nicht ins offene Messer laufen wollen die Jeveraner in der Wesermarsch. Auf dem Nordenhamer Kunstrasenplatz hat FSV-Trainer Holger Koschek eine disziplinierte Spielweise verordnet, zumal die Nordenhamer zuletzt nur selten ein Spiel mit elf Mann beendeten. Mit einem Sieg könnten die Marienstädter den Gastgeber in der Tabelle sogar überflügeln. Die Aufgabe wird schwer, da der FCN mit Hegemann, Lind und Hoffmann über eine sehr starke Offensivabteilung verfügt. „Wir müssen den ersten Ansturm überstehen und dann über die Flügel zum Erfolg kommen“, sagt Koschek (Sonntag, 15 Uhr).

TSV Abbehausen - TuS Varel: Mit einem guten Gefühl geht Varels Trainer Stefan Fischer in die Partie beim Tabellenvierten. „Auf Kunstrasen haben wir bislang gut ausgesehen“, so Fischer. In der Tat dürfen sich die Vareler einiges ausrechnen, da man schon beim 3:0-Hinspielsieg sehr gut gegen den TSV mithalten konnte. Fischer hat zudem mit dem ehemaligen Heidmühler Henrik Schmidt eine Alternative in der Kreativabteilung. Mit dabei ist ebenfalls Bastian Röben (Sonntag, 15 Uhr).

FC Zetel - Heidmühler FC II: Die Zeteler um Coach Andreas Gronewold sind nach dem 2:2 in Hooksiel gut drauf, zumal die Mannschaft nach einem 0:2-Rückstand Moral bewies und noch ein 2:2-Unentschieden erkämpfte. „Mein Team weiß, um was es geht. Eins ist aber klar, wir können ohne Druck spielen. Die Heidmühler stehen unter Druck, wollen sie weiter um die Meisterschaft mitspielen“, so Gronewold, dem allerdings mit Lars Schwember und Jens Lübben zwei Spieler fehlen. Ganz andere Personalsorgen hat HFC-Coach Rik van Rijn, dem gleich sechs Stammspieler fehlen. So fällt Libero Andreas Gentsch mit einem Bänderriss bis zum Saisonende aus. „Es wird ein schwerer Gang, zumal sich Zetel als kämpferisch starkes Team präsentiert“, so van Rijn (Sonntag, 15 Uhr).

SG Sengwarden - TV Neuenburg: Nach der derben 1:8-Klatsche beim VfL Wilhelmshaven müssen die Neuenburger aufpassen, nicht auch beim Tabellenletzten SG Sengwarden zu verlieren. Vor der Partie wird TNV-Coach Pit Hilbers noch einiges tun müssen, um sein Team wieder auf Vordermann zu bringen (Sonntag, 15 Uhr).

TuS Obenstrohe - SG Burhave/Stollhamm: Wieder ein Erfolgserlebnis braucht der Tabellenzweite TuS Obenstrohe. Die Voraussetzungen gegen den Vorletzten Burhave sind gut, zumal TuS-Trainer Dierk Nattke alle Mann an Deck hat. „Die Marschroute ist klar, wir wollen drei Punkte, müssen dem Gegner aber mit dem nötigen Respekt entgegen treten“, so Co-Trainer Markus Kaup. Das dürfte machbar sein, da sich die Gäste bislang in dieser Saison als sehr auswärts schwach präsentierten. Dennoch sollte der TuS auf der Hut sein, denn die Burhaver sind als Vorletzter in Zugzwang. Zudem endete das Hinspiel unentschieden (Sonntag, 15 Uhr).

Rot-Weiß Sande - Blau-Gelb Wilhelmshaven: Für eine dicke Überraschung wollen die Sander am Sonntag gegen den Tabellenführer Blau-Gelb Wilhelmshaven sorgen. „Nach dem 0:3 im Hinspiel haben wir noch einiges gut zu machen“, so Sandes Trainer Peter Schökel. Dass die Sande zu Hause eine Macht sein können, bewiesen sie zum Beispiel beim Heimsieg gegen den VfL Wilhelmshaven (Sonntag, 15 Uhr).

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