BüPPEL Fußballspielen soll ab Herbst wieder möglich sein auf dem Sportplatz am Föhrenweg in Büppel. Deshalb ist der Platz jetzt erst einmal gesperrt. Spezialisten einer Firma aus dem Ammerland bringen dort auf einem Teil des Platzes Rollrasen aus. Dazu wurden am Mittwoch ein Streifen des Spielfelds zwischen beiden Toren sowie die Strafräume abgefräst.

Der TuS Büppel, neben der Schule der Hauptnutzer des Platzes, hatte eigentlich auf eine Kunstrasenanlage spekuliert und bei der Stadt einen Zuschuss beantragt (die NWZ  berichtete). Wegen des Lärms, der von einer solchen Kunstrasenanlage ausgeht und der intensiveren Nutzung eines Kunstrasens, wird aber aus dem Projekt Kunstrasen nichts (der TuS Büppel wollte sich zum erheblichen Teil beteiligen).

Sabine Spranger, in der Stadtverwaltung zuständig für die Schulen, und Diplom-Ingenieur Uwe Heinzelmann (Bauamt) machten sich am Mittwoch ein Bild von den Bauarbeiten. Die beauftragte Firma wird zunächst den Rollrasen auslegen, die restlichen unebenen Stellen des Platzes sollen von Mitarbeitern des Bauhofs repariert werden. Hierfür fallen nach Angaben von Bürgermeister Gerd-Christian Wagner Kosten von 12-13 000 €Euro an. „Außerdem wird das Gartenamt eine intensive Pflege der Restfläche vornehmen. Hierdurch ist dem TuS Büppel mit vertretbaren Mitteln geholfen. Der Spielbetrieb kann dann ordnungsgemäß zur nächsten Saison aufgenommen werden“, teilte Wagner mit. Die Verwaltung der Stadt prüfe gegenwärtig auch die Situation an den anderen Sportplätzen. Mit den Vereinen und dem Landkreis als Eigentümer der Kreissportanlagen soll über ein neues Konzept gesprochen werden. Einbezogen werde die demografische Entwicklung. Skeptisch zeigte sich Torsten Ahlers, Sportplatz-Beauftragter des TuS Büppel. „Ich bin nicht begeistert, aber ich lasse mich durch das Ergebnis gerne überraschen“, sagte Ahlers, der die Teilsanierung für Flickwerk hält. „Der Platz müsste spürbar saniert werden und das Projekt Arngaster Straße mit Taten und nicht nur mit gut gemeinten Wörtern unverzüglich in Angriff genommen werden“, sagte Ahlers.

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Hans Begerow Leitung / Politik/Region
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