JEVER Die Rahmenbedingungen haben sich verändert, das Ziel ist geblieben: Klassenerhalt in der Handball-Oberliga. So lautet die Vorgabe, die Andreas Jakumeit als Trainer der HG Jever/Schortens im zweiten Anlauf erfüllen soll. An diesem Sonntag (17 Uhr) beginnt für ihn und seine Spieler die Saison. Zum Auftakt reist die HG zur Zweitligareserve der HSG Nordhorn.

Im zweiten Anlauf deshalb, weil Jakumeit schon einmal mit dieser Aufgabe betraut worden war. Im Frühjahr 2010, als der MTV Jever und die SG Schortens noch mit eigenständigen Teams spielten, belegte der MTV fünf Spieltage vor dem Saisonende einen Abstiegsrang in der Oberliga. Über die Osterfeiertage trennte man sich von seinem Coach Andreas Szwalkiewicz und präsentierte als Interimslösung Jakumeit. Kurz darauf stand fest: Der MTV steigt ab, und der Übergangstrainer machte wie vereinbart Platz für einen neuen.

Eine Fusion, eine Saison und zwei Trainer später kehren sowohl die Jeveraner als auch Jakumeit in die Oberliga zurück. „Eine gewisse Anspannung“ verspüre er, räumt der 47-Jährige ein. Schlaflose Nächte aber habe er nicht. „Um die Liga zu halten müssen wir maximal drei Teams hinter uns lassen“, rechnet er vor. „Das ist machbar.“ Seine Spieler und auch das gesamte Umfeld täten nur gut daran, nicht mehr zu wollen. „Alles andere als der Klassenerhalt ist Spinnerei“, sagt er mit Blick auf die starke Konkurrenz.

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Das Auftaktspiel am Wochenende im Euregium in Nordhorn dürfte einen ersten Vorgeschmack auf das geben, was die HG nach einem Jahr Hurra-Handball in der Verbandsliga erwartet. Im Kader der Gastgeber stehen alleine sechs Akteure, die regelmäßig mit der Bundesligamannschaft trainieren. Unter der Leitung des neuen Trainers Christian Eppenstein sollen sie in der Oberliga Schritt für Schritt für die erste Mannschaft vorbereitet werden. Das Credo der Nordhorner lautet dabei: Tempo.

Auch Jakumeit mag das moderne, torreiche Spiel und will in der Abwehr auf eine offensive 3-2-1-Variante setzen. Fraglich bleibt, ob er dazu die passenden Spieler hat. Fünf Zugänge verzeichnete die HG in den Sommermonaten, darunter mit Torwart Thomas Hilbinger und Thorsten Bolz (beide HSG Friedeburg/Burhafe) zwei sehr erfahrene Akteure. Das Gros der Mannschaft aber ist nach dem Umbau in der Vorsaison sehr jung. Geführt werden soll das Team von Kapitän und Spielgestalter Oliver Krause. Er tritt damit in die Fußstapfen, die Hero Dirks nach seinen Laufbahnende hinterlässt.

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