Obenstrohe Die Siegesserie des TuS Obenstrohe in 2015 ist gerissen: Im Spitzenspiel des 26. Spieltages musste sich die Elf von Gerold Steindor auf heimischem Platz knapp und äußerst unglücklich in Unterzahl mit 0:1 (0:0) Tabellenführer VfL Wildeshausen geschlagen geben. Dieser revanchierte sich damit nicht nur für die 2:4-Hinspielniederlage, sondern hat den Aufstieg durch den zeitgleichen Patzer des Verfolgers SV Atlas (1:1 beim BV Bockhorn) nun in eigener Hand.

Das Tor des Tages war in der dritten Minute der Nachspielzeit gefallen – unter höchst umstrittenen Umständen. „Das war ein überragendes Bezirksliga-Spiel von beiden Seiten, mit viel Tempo, Spielwitz und taktsicher Disziplin, das keinen Sieger verdient gehabt hätte“, bilanzierte der TuS-Coach. „Umso bitterer für uns, dass wir durch eine sehr strittige Szene als Verlierer vom Platz gehen mussten.“

Was war passiert? Nachdem Obenstrohe in der 70. Minute bereits Jan Nattke mit einer Gelb-Roten Karte (70.) nach einem „Allerweltsfoul“ (Steindor) verloren hatte, lag in der Nachspielzeit bei einem Wildeshauser Angriff Innenverteidiger Johann Booken im eigenen Strafraum nach einem Zweikampf verletzt am Boden. Doch weder spielten die Gäste den Ball freiwillig ins Aus, noch unterbrach der Schiedsrichter die Partie. Als der zweite Ball der Gäste in den Strafraum segelte – Booken krümmte sich immer noch am Boden – nutzte Rene Tramitzke den Freiraum und traf zum 1:0-Sieg. „Wie schon bei der Gelb-Roten Karte habe ich da das nötige Fingerspitzengefühl des Unparteiischen vermisst“, sagte Steindor.

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Schon vor der Pause hatte es Chancen auf beiden Seiten gegeben, wobei die TuS-Defensive die gefährlichen VfLer Schmale und Seidel bestens im Griff hatte und Torhüter Tim Stahl ein starker Rückhalt war. Kurz nach Beginn war Julian Stieg nach Zuspiel von Lars Zwick einen Schritt zu spät gekommen (5.), während Wildeshausens Schmale nach Doppelpass knapp verzog (30.).

Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie auf hohem taktischen und spielerischen Niveau. „Zwar wurden wir nach der Gelb-Roten Karte hinten reingedrängt, aber haben wir kaum gefährliche Situationen entstehen lassen und uns selbst in Unterzahl nicht versteckt“, lobte Steindor. So hatte Adnan Ramani sogar die Führung auf dem Fuß, schoss aber knapp am langen Pfosten vorbei (76.).

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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