Obenstrohe Wieder zurück in die Erfolgsspur gefunden haben die Fußballer des Bezirksliga-Tabellenführers TuS Obenstrohe nach der überraschenden 0:6-Klatsche in der Vorwoche bei Frisia Wilhelmshaven. Am Sonntagnachmittag landete der Spitzenreiter auf heimischem Platz an der Plaggenkrugstraße einen 2:0 (2:0)-Pflichtsieg gegen das damit weiterhin sieglose Schlusslicht Eintracht Wiefelstede.
Beide Treffer im bereits letzten Heimspiel des Jahres – es folgen noch fünf Auswärtsspiele – erzielte Janis Theesfeld (25., 37.) auf Vorlage von Debütant Kai Schröder. Der oberliga-erfahrene Offensivspieler hatte berufsbedingt lange Zeit nicht zur Verfügung gestanden und kam im Sturm nun erstmals seit seiner Rückkehr wieder für den ersatzgeschwächten TuS zum Einsatz.
Viel Zeit zum Verschnaufen sowie zum Auskurieren von Verletzungen und Erkrankungen bleibt indes nicht für das Team des Trainerduos Rainer Kocks und Mark Bury. Bereits an diesem Dienstagabend wird die englische Woche der Obenstroher um 19.30 Uhr mit dem Friesland-Derby beim Landesliga-Absteiger Heidmühler FC fortgesetzt.
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Am kommenden Sonntag, 4. November, folgt dann das Gipfeltreffen beim Titelfavoriten VfL Wildeshausen. Zu diesem absoluten Spitzenspiel setzten die TuS-Verantwortlichen einen Fan-Bus ein. Die Abfahrt am Obenstroher Busparkplatz erfolgt um 12.30 Uhr. Anmeldungen sind im Vereinsheim oder direkt bei Heike Hibbeler unter Telefon 0174/6760771 möglich.
Der Erfolg des TuS-Teams gegen Wiefelstede war zu keinem Zeitpunkt gefährdet. „Es war ein verdienter Sieg, bei dem die Jungs nach dem Seitenwechsel in weiser Voraussicht auf die nächsten beiden Aufgaben dann etwas weniger gemacht und den Vorsprung verwaltet haben“, bilanzierte Kocks: „Hinzu kam, dass uns die Gäste auch nach dem Zwei-Tore-Rückstand nicht das Geschenk gemacht haben, hinten aufzumachen.“ So hielten die Ammerländer die Räume für die Platzherren auch nach dem Seitenwechsel sehr eng und standen tief.
Beim Führungstreffer der Obenstroher vor der Pause waren die Gäste allerdings machtlos, weil der TuS den Ball schnell in die Spitze gespielt hatte und Theesfeld vor dem gegnerischen Torwart im Abschluss die Ruhe bewahrte. Auch beim 2:0 kam der Pass in die Schnittstelle vom emsigen Schröder. „Wir hätten gerne noch einen dritten Treffer nachgelegt, um noch mehr Ruhe zu haben – das hat aber leider nicht geklappt“, resümierte Kocks: „Auch wenn wir nach dem Seitenwechsel dann nicht mehr ganz so konsequent nach vorn gespielt haben, hoffe ich, dass der Trend bei uns jetzt wieder in die richtige Richtung geht.“