Fußball-Bezirksliga
Gerrit Kersting trifft doppelt vom Punkt

Bild: Niklas Benter
Sicherer Elfmeterschütze: Gerrit KerstingBild: Niklas Benter
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Obenstrohe Auftakt nach Maß in die englische Woche für die Bezirksliga-Fußballer des TuS Obenstrohe: Die Mannschaft des Trainerduos Rainer Kocks/Marc Bury hat sich am Sonntagnachmittag in einer umkämpften Partie mit 2:1 (2:0) bei GVO Oldenburg durchgesetzt, bleibt ungeschlagen auf dem zweiten Tabellenplatz und empfängt an diesem Mittwochabend (19.30 Uhr) nun den ESV Wilhelmshaven zum Nachholspiel, ehe es am kommenden Sonntag (14 Uhr) zu Hause gegen BW Bümmerstede geht.

„Wir sind weiterhin auf der Fährte nach oben“, zeigte sich Kocks nach Spielschluss natürlich zufrieden mit dem vierten Sieg im vierten Saisonspiel. Bei den Osternburgern, die vom ehemaligen TuS-Trainer Hans-Jürgen Immerthal trainiert werden und am Saisonende einen Platz unter den ersten Fünf anvisieren, hatte Gerrit Kersting die Obenstroher mit zwei sicher verwandelten Strafstößen in Führung gebracht.

In der elften Minute war der von Jann Straten steil geschickte Janis Theesfeld elfmeterreif gefoult worden. Kurz vor der Pause zeigte der Unparteiische sehr zum Ärger der Oldenburger erneut auf den Punkt (45.). Nach einem Freistoß von Andreas Willers waren diverse Obenstroher in den Strafraum eingelaufen, ehe der aufgerückte Innenverteidiger Tom Gerdes zu Fall kam. „Aus unserer Sicht war auch dieser Strafstoß berechtigt“, erklärte Kocks: „Der Kontakt war da und bis nach draußen zu hören als Tom von hinten in die Beine gelaufen wurde.“

Ansonsten hatten sich beide spielstarken und auf schnelles Umschalten von Abwehr aus Angriff spezialisierten Teams im Spiel gegen den Ball fast neutralisiert. GVO hatte mehr Ballbesitz, konnte sich gegen die gut nach hinten arbeitenden Gäste aus dem Spiel heraus allerdings keine wirklich gefährliche Torchance herausarbeiten. Letzteres galt auch für den TuS.

Nach Wiederbeginn das gleiche Bild in Osternburg: GVO hatte weiterhin deutlich mehr vom Spiel. „Aber Ballbesitz schießt keine Tore!“, sagte Kocks, der sich auch in den zweiten 45 Minuten auf eine gut gestaffelte Defensive verlassen konnte. Nach einem Freistoß war es dann aber soweit: Dennis Matthiesen hielt im Gewühl seinen Fuß rein und war einen Schritt schneller am Ball als sein Gegenspieler – 1:2 (65.).

„Natürlich wurde es dann in der Schlussphase noch etwas hektischer“, sagte Kocks: „Doch wir haben weiterhin hinten richtig gestanden, nur leider nach vorn unsere Konter – wie schon vor dem Seitenwechsel – nicht konsequent genug ausgespielt.“ In der Nachspielzeit traf Julian Stieg nach einem solchen Konter nur den Pfosten.

„Mit diesen drei Punkten gegen eine Mannschaft, die Anspruch und gute Qualität auf den Platz gebracht hat, können wir natürlich zufrieden sein“, bilanzierte Kocks: „Das ist aber kein Grund, sich jetzt zurückzulehnen!“

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