Obenstrohe Natürlich sind auch die Bezirksliga-Fußballer des TuS Obenstrohe und Heidmühler FC davon betroffen, dass der ganze Spielbetrieb im niedersächsischen Fußball wegen der Corona-Pandemie vorerst bis einschließlich 23. März ruht. Beide müssen noch um den Klassenerhalt bangen.

Ganz tiefe Sorgenfalten treibt die zurzeit kaum einzuschätzende Lage, wann die Saison fortgesetzt wird, den Verantwortlichen des TuS Obenstrohe auf die Stirn. Droht eventuell sogar das vorzeitige Saisonende mit eventuell ganz bitteren Folgen?

Auch deshalb sieht TuS-Coach Rainer Kocks die Generalabsage des Niedersächsischen Fußballverbands (NFV) zwiegespalten. „Auf der einen Seite sind wir, wenn die Absagen schon ganz oben in den Ligen anfangen, als Amateure ja nicht so verrückt und setzen uns darüber hinweg“, erklärt er: „Anderseits ist aus meiner Sicht auch etwas Panikmache dabei. Sensibilisieren sollte man natürlich alle in Sachen Corona-Virus, aber nicht dramatisieren.“

Mit Blick auf die aktuelle Tabellensituation der Obenstroher, die als Vorletzter auf dem ersten Abstiegsplatz rangieren, macht dem Trainer vor allem die Tatsache „durchaus Sorge, dass wir erst 14 Spiele austragen konnten“. Bei anderen sind es schon 17 oder 18: „Ich weiß gar nicht, wann wir die ganzen ausgefallenen Spiele nachholen sollen, wenn am Enddatum der Saison, dem 29. Mai, festgehalten wird.“

Mit Blick auf das Szenario des vorzeitigen Saisonendes ergänzt Kocks: „Ich will ja nicht schwarzmalen. Aber es könnte dann ganz düster aussehen, wenn wir da noch immer unter dem Strich stehen. Schließlich will ich den Verein nach sechs, sieben Jahren Arbeit in Obenstrohe mit Sicherheit nicht als Absteiger verlassen. Das würde mir dann doch ganz böse aufstoßen.“

Fakt ist: In der Winterpause hat Kocks mit den TuS-Verantwortlichen vereinbart, dass er am 30. Juni sein Traineramt niederlegt. „Ich muss den Akku dann erstmal wieder aufladen“, erklärt er. Unterdessen laufe bereits die Suche nach einem Nachfolger.

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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