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Schortens Den Bezirksliga-Fußballern des TuS Obenstrohe ist im Frieslandderby beim Heidmühler FC am Sonntag die Revanche für die 1:2-Hinspielniederlage geglückt. Die Elf von Trainer Gerold Steindor zeigte sich im Abschluss deutlich kaltschnäuziger als die Platzherren, setzte sich mit 3:1 (2:1) durch und überholte den HFC dadurch auch in der Tabelle aufgrund des besseren Torverhältnisses.

Die erste Hälfte des Verfolgerduells hatte das Team von Lars Klümper dominiert. „Wir haben das Spiel in den ersten 45 Minuten beherrscht“, erläuterte der HFC-Coach, auch mit Blick auf ein Eckenverhältnis von 17:1. „Man muss aber auch in letzter Konsequenz das Tor unbedingt machen wollen und den Ball irgendwie über die Linie drücken – das habe ich jedoch vermisst“, haderte Klümper zugleich mit dem zu geringen Ertrag der Bemühungen.

Dagegen zollte Steindor seinen Obenstrohern ein großes Lob: „Meine Mannschaft hat die taktischen Vorgaben überragend umgesetzt. Wir waren gut in den Zweikämpfen drin, standen kompakt und haben aus dem Spiel heraus wenig zugelassen.“ Zudem schalteten die Gäste immer wieder schnell auf Angriff um. Nach einem Steilpass von Matthias Lamche hatte Janis Theesfeld bereits in der dritten Minute die Führung auf dem Fuß, wurde aber abgedrängt. Den nächsten Konter über Theesfeld und Adnan Ramani vollendete Zwick dann zur 1:0-Führung (14.).

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Vier Minuten danach lenkte TuS-Torwart Tim Stahl nach einer Ecke einen Kopfball von Michael Nagra über die Querlatte (18.). Ansonsten standen die Obenstroher bei den vielen Eckbällen der Gastgeber konzentriert und gut, hielten ihre Zuordnungen ein und hatten auch die kopfballstarken HFC-Spieler gut im Griff.

Nach einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung war es dann aber so weit: Nach einer Flanke von Tarek El-Ali auf den zweiten Pfosten köpfte Heidmühles Dardan Jashari zum 1:1 ein (35.). „Der Ausgleich war hochverdient, und wir haben weiter Druck gemacht“, sagte Klümper. Doch schlugen die Gäste auf Vorarbeit von Theesfeld durch den nicht minder agilen Zwick noch vor dem Seitenwechsel zurück – 2:1 (44.).

Während der TuS nach der Pause seine taktische Marschroute weiter umsetzte, ließen die Heidmühler in ihrem Angriffselan immer mehr nach. Sie agierten zunehmend einfallsloser und leisteten sich viele Ballverluste. „Wir hatten viel Ballbesitz, haben aber nichts daraus gemacht“, ärgerte sich Klümper. „Da klafften Anspruch und Wirklichkeit bei meinen Spielern ganz weit auseinander“, fügte er ernüchtert hinzu.

Derweil konnten sich die Gäste immer mehr befreien. Der emsige Julian Stieg verpasste mit einem Heber zunächst das mögliche 1:3 (59.). Nach einem Freistoß des eingewechselten Johann Booken und der versuchten Kopfballrückgabe von Nagra auf seinen Torwart schaltete Stieg jedoch am schnellsten und markierte den 3:1-Endstand (85.). „Der Sieg geht voll in Ordnung“, freute sich Steindor und zollte seiner Mannschaft Respekt: „Sie hat sich trotz der schwierigen Vorbereitung toll präsentiert.“

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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