Obenstrohe Zwei Spiele, zwei Siege gegen Teams aus den Top 5 der Bezirksliga: Die Fußballer des TuS Obenstrohe sind nur eine Woche nach dem 3:1-Derbyerfolg beim Heidmühler FC durch den 1:0 (0:0)-Heimsieg im Verfolgerduell gegen Turabdin Delmenhorst sehr erfolgreich aus der Winterpause gestartet. Für die ebenfalls spielstarken Gäste war es erst die zweite Saisonniederlage.

Dabei hatte TuS-Coach Gerold Steindor – nachdem er zuvor bereits den Vorstand informiert hatte – seinen Spielern vor dem Anpfiff der Partie mitgeteilt, dass er am Saisonende sein Amt niederlegen wird. „30 Jahre als Trainer sind genug“, begründete Steindor seine Entscheidung, nach dieser Spielzeit nun sportlich kürzer treten zu wollen. „Es ist der richtige Zeitpunkt, um aufzuhören“, fügte der 64-Jährige hinzu.

Erfreut zeigte sich Steindor über die Reaktion seiner Mannschaft danach auf dem Platz gegen die leicht favorisierten Gäste: „Das sind alles charakterlich starke Jungs. Sie haben sich gegen Turabdin richtig reingehängt und gezeigt, dass sie sich bis zum Saisonende in der Spitzengruppe etablieren wollen.“

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In der Tat lieferten sich die Obenstroher auf dem Platz an der Plaggenkrugstraße ein von viel Taktik und gegenseitigem Respekt geprägtes Duell auf Augenhöhe mit den Delmenhorstern, die auswärts zuvor noch nicht verloren hatten. „Wir waren gut in den Zweikämpfen drin gegen eine sehr ballsichere, spielerisch gute Elf“, analysierte der TuS-Coach. Beide Seiten ließen so gut wie keine Torchance zu, so dass Steindor schon in der Halbzeitpause prophezeite: „Wer das erste Tor schießt, der gewinnt das Spiel.“ Er sollte recht behalten.

Während die Gäste sich im Bemühen, doch einmal gefährlich vor das TuS-Gehäuse zu kommen, immer mehr auf lange, hohe Bälle verlegten – welche aber vor allem die beiden Innenverteidiger Johann Booken und Niklas Schröder kaum vor Probleme stellten –, schlugen die Obenstroher einmal entscheidend zu. Der in der zweiten Hälfte überragende TuS-Youngster Janis Theesfeld profitierte von einem langen Zuspiel von Matthias Lamche, das Adnan Ramani per Kopf verlängerte. Theesfeld spurtete danach allein auf den gegnerischen Torhüter zu und überwand diesem mit einem gekonnten Lupfer (50.).

Danach konnten die Platzherren weiter etwas tiefer stehen und sich auf ihre brandgefährlichen Konter verlegen. So besaß der wieselflinke Theesfeld noch weitere Chancen, um zu erhöhen. Während die Delmenhorster sich weiterhin spätestens an der kompakten Obenstroher Viererkette die Zähne ausbissen, hatte Ramani nach schöner Vorarbeit von Theesfeld noch das 2:0 auf dem Fuß, doch versprang ihm der Ball (80.).

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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