Varel /Rastede Im letzten Punktspiel der Rugby-Regionalligasaison unterlagen die Northern Lions am Sonntag im Vareler Waldstadion mit 26:33 (19:7) gegen den schon feststehenden Aufsteiger zur 2. Bundesliga Nord und Meister SC Germania List II. Zudem mussten die von vielen Verletzungen geplagten Löwen die Ausfälle Nummer 19 bis 21 hinnehmen.

Bei extremer Hitze und ansehnlicher Zuschauerkulisse begannen die Northern Lions, die trotz zahlreicher Ausfälle ein gutes Team aufboten, sehr engagiert. Die Spieler der Landeshauptstadt wollten allerdings ihr letztes Regionalligaspiel nicht verlieren und wehrten sich heftig. In der 16. Spielminute war es jedoch Damien Lewis, der für die Löwen zum Versuch einlaufen und die Erhöhung selbst verwandeln konnte. In der 21. Minute legte Marico Staebner zum Versuch ab, und die Lions führten verdient mit 12:0. Elf Minuten später verkürzte Germania List II dann zum 7:12, doch Martinus Spoelstra mit einem Versuch und Damien Lewis mit einer Erhöhung bauten den Vorsprung für die Northern Lions (Spielgemeinschaft Varel/Rastede/Oldenburg) wieder auf 19:7 aus. So ging es in die Pause.

Zur Halbzeit musste der bis dahin überzeugende Alex Berwing verletzt in der Kabine bleiben, nachdem bereits in der 8. Spielminute Martin Jaspers verletzt ausgeschieden war. Das Verletzungspech blieb den Lions treu, musste doch Dirk Ludwig, der in der 49. Minute noch den Versuch zum 26:7 bei der Erhöhung von Damien Lewis erzielte hatte, Mitte der zweiten Hälfte ebenso verletzt ausscheiden.

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Die nun notwendigen Umstellungen stellten eine klare Schwächung des Lions dar. Angeführt vom Ex-Nationalspieler Christian Döring taten sich bei den Gastgebern immer mehr Lücken in der Verteidigung auf. Vier Versuche des neuen Zweitligisten aus Hannover führten letztlich doch noch zu einer 26:33-Niederlage der Northern Lions, die die Regionalliga-Saison auf Platz vier abschließen.

„Ich war trotzdem mit der Leistung jedes Einzelnen zufrieden“, so Interimscoach Claas Ammermann, der Birger Ammermann vertrat. „Die größere Cleverness hat den Ausschlag zugunsten der Leinestädter gegeben, aber wir haben uns bis zuletzt gewehrt. So viel Verletzungspech kann man gar nicht haben. Wir haben jetzt 18 gesunde Spieler und 21 Verletzte. Es kann und es wird besser werden.“

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