Neuenwege Auch wenn aus der erhofften Revanche für die deftige Hinspielpleite (2:8) gegen Zweitliga-Absteiger Jahn Delmenhorst am Sonntag im letzten Saisonspiel nichts geworden ist, haben sich die Regionalliga-Fußballerinnen des TuS Büppel um Trainer Marcel Salomo mit einem positiven Gefühl in die Sommerpause verabschiedet. So hatte der Aufsteiger schon vor der 2:3 (1:0)-Niederlage im Rückspiel gegen den TV Jahn den Klassenerhalt mit einer furiosen 7:1-Gala gegen den als Spitzenreiter angereisten SV Henstedt-Ulzburg in trockene Tücher gewickelt.

„Wir sind vor der Saison als Absteiger Nummer eins gehandelt worden und nun mit dem Erreichen des neunten Platzes super zufrieden“, betonte Torsten Ahlers, Sportlicher Leiter der Mädchen- und Frauenfußballabteilung.

Meister der Regionalliga Nord wurde mit 44 Punkten Werder Bremen II, gefolgt von Vizemeister Walddörfer SV und Henstedt-Ulzburg (beide 41). Der TuS Büppel beendet die Saison mit 26 Zählern. Direkte Absteiger sind Schlusslicht TSV Limmer (13) und TuS Schwachhausen (22). Der Drittletzte FC St. Pauli (22) ist gerettet, weil der BV Cloppenburg in der Zweiten Bundesliga den Klassenerhalt schaffte.

Im Duell gegen Delmenhorst ging es voll zur Sache. „Das war eine erste Hälfte, die von beiden Seiten auf hohem Niveau ausgetragen wurde“, bilanzierte Ahlers: „Es hätte zur Pause auch 2:2 stehen können.“ Der einzige Treffer war aber dem TuS vergönnt. Nach zwei Doppelpässen mit Christina Müller hatte die mit nach vorn geeilte Caroline Barr das 1:0 erzielt (43.).

Durch einen Doppelschlag von Vivien Endemann (55.) und Nathalie Heeren (57.) drehten die Gäste die Partie. „Da waren wir zu weit weg von den Gegenspielerinnen“, erklärte Ahlers. Zwar drückte Büppel danach auf den Ausgleich, musste bei einem Konter aber das 1:3 durch Heeren hinnehmen (68.). Zu mehr als dem 2:3 durch Torjägerin Mareike Kregel (77.), erzielt mit ihrem schwächeren rechten Fuß, reichte es nicht.

Nach dem Schlusspfiff kam dann doch noch etwas Wehmut in Neuenwege auf. Schließlich wurden in Caroline Barr, Juliane Spiegelberg (beide studienbedingt), Ann-Kathrin Wehmeyer, Mareike Tholen (beide Karriereende) und Mareike Kregel (wechselt zum Zweitligisten SV Meppen) gleich fünf wichtige Spielerinnen verabschiedet.

„Diese Verluste sind sicherlich nicht ohne“, sagte Ahlers, aber man müsse die Entscheidungen der Spielerinnen akzeptieren. Kontakte zu Verstärkungen für die neue Saison seien bereits geknüpft: „Zudem haben wir eine sehr, sehr gute Jugend.“

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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