Neuenwege Ein hartes Stück Arbeit hatten die Regionalliga-Fußballerinnen des TuS Büppel am Karsamstag im Kellerduell gegen den FC St. Pauli zu verrichten. Am Ende reichte es in diesem „Sechs-Punkte-Spiel“ gegen den Tabellenvorletzten zwar nicht zum anvisierten ganz großen Schritt in Richtung Klassenerhalt. Doch erkämpften sich die Büppelerinnen auf heimischem Platz nach einem zwischenzeitlichen 0:2-Rückstand im Schlussspurt mit dem 2:2-Remis immerhin noch einen wichtigen Punkt.

Fünf Spieltage vor dem Saisonende beträgt der Vorsprung vor dem ersten Abstiegsplatz, den weiterhin die Kiez-Kickerinnen belegen, somit noch immer sieben Zähler. Zudem haben die TuS-Frauen noch das Nachholspiel gegen den Drittletzten TuS Schwachhausen in der Hinterhand.

„Mit Blick auf den Spielverlauf haben wir einen Punkt gewonnen – unterm Strich aber zwei Zähler verschenkt“, lautete das Fazit von TuS-Coach Marcel Salomo mit gemischten Gefühlen: „St. Pauli hat den Abstiegskampf von Beginn an gelebt. Das haben wir 70 Minuten lang leider vermissen lassen.“

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In der Tat: Von Beginn an hatten die Gäste aus der Hansestadt mit einem engagierten Auftritt in Neuenwege unterstrichen, dass sie sich im Kampf um den Ligaverbleib unbedingt für die 1:3-Hinspielniederlage revanchieren wollten. Lautstark angefeuert von mitgereisten Fans, besaßen die St. Paulianerinnen in der ersten Hälfte mehr Spielanteile. Die besseren Einschussmöglichkeiten lagen allerdings aufseiten der TuS-Frauen. Da diese aber im Abschluss leer ausgingen und sich dabei auch über einen (wegen umstrittener Abseitsstellung) nicht gegebenen Treffer von Mareike Kregel ärgerten, wurden beim Stand von 0:0 die Seiten gewechselt.

„Der Gegner wollte unbedingt, ist auch körperlich sehr aggressiv zur Sache gegangen, während wir nur eingesteckt und nicht ausgeteilt haben“, bemängelte Salomo neben der weiterhin ausbaufähigen Chancenverwertung: „So haben wir uns lange den Schneid abkaufen lassen.“

Nach Wiederbeginn entwickelte der FC St. Pauli noch mehr Druck️ und witterte spätestens nach dem Führungstreffer durch Nina Philipp kurz nach Wiederbeginn (48.) die große Chance auf den ersten Saisonsieg in diesem Jahr. Derweil hatten die TuS-Frauen bei zwei Aluminium-Treffern Pech – durch Lena-Sophie Rusin (direkter Freistoß an Latte) und Angelina-Michelle Wunder (Pfosten).

In der 65. Minute erhöhte St. Paulis Annie McIntosh Kingman dann sogar auf 2:0 für die Gäste. Doch ließ die Antwort der Büppelerinnen nicht lange auf sich warten. So war Spielführerin Ann-Kathrin Wehmeyer nur wenig später nach einer Ecke zur Stelle und markierte den Anschlusstreffer zum 1:2 (67.). Noch größer war der Jubel bei den Gastgeberinnen, als fünf Minuten vor dem Abpfiff – wiederum nach einem Eckball und aus dem Gewühl heraus – Rusin den 2:2-Ausgleich erzielte (85.).

„Wir haben leider erst nach dem 0:2 angefangen, richtig Fußball zu spielen und uns zu wehren, und sind am Ende für eine gute Moral belohnt worden“, analysierte Salomo nach der Punkteteilung. Und mit dieser kann das Büppeler Team deutlich besser leben als der FC St. Pauli.

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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