Neuenwege Bitterer Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt für die Regionalliga-Fußballerinnen des TuS Büppel. Trotz einer frühen 1:0-Führung durch Lena-Sophie Rusin (14. Minute) kassierte der Aufsteiger am Sonntagnachmittag an der Hoheluchter Straße die erste Heimniederlage der laufenden Saison. Während Holstein Kiel nach dem 2:1 (1:0) den dritten Auswärtssieg in Folge feierte, warten die Friesländerinnen nunmehr seit fünf Spielen auf einen Sieg und rutschten auf den neunten Tabellenplatz ab.

„Diese Niederlage tut weh, weil wir drei Punkte verschenkt haben“, ärgerte sich TuS-Coach Mohammad Nasari nach dem Abpfiff: „Vor allem mit der Art und Weise wie sich die Mannschaft in der zweiten Halbzeit präsentiert hat, bin ich überhaupt nicht zufrieden. Das geht so nicht! Noch dazu gegen einen Gegner der eigentlich einen rabenschwarzen Tag hatte.“

Dabei war die Büppeler Fußball-Welt vor dem Seitenwechsel zunächst in Ordnung gewesen. Der Führungstreffer durch einen platzierten Kopfball von Rusin nach einer Ecke von Mareike Kregel war verdient. Danach aber verpassten es die Gastgeberinnen, trotz diverser guter Einschussmöglichkeiten nachzulegen. „Das zieht sich schon durch die ganze Saison. Wir schießen einfach zu wenig Tore, sind im Abschluss nicht zwingend genug“, bedauerte Nasari.

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So hatte Kregel den Ball zweimal gefährlich vor das Kieler Tor quergespielt, doch einmal schloss Annika Fittje zu überhastet ab, beim zweiten Mal rollte das Kunstleder knapp an Freund und Feind vorbei. Für weitere Torgefahr sorgten Schüsse von Christina Müller und Rusin (Standard).

So ging es nur mit einem knappen 1:0 in die Kabinen. „Hatten wir das Spiel vor der Pause noch unter Kontrolle, haben wir nach Wiederbeginn vor allem Außen und im Zentrum viel zu disziplinlos gespielt, unsere Positionen nicht gehalten und dem Gegner zu viel Platz gelassen“, bemängelte Nasari: „Obwohl wir darauf vorbereitet waren, konnten Kiel dauernd lange Bälle spielen und uns zweimal bitterböse dafür bestrafen.“

Insbesondere die quirlige Lina Staben schaffte es immer wieder in den Rücken der TuS-Abwehr. Beim 1:1 in der 67. Minute versuchte Büppels Franziska Simon noch mit dem Fuß zu retten, produzierte dabei aber ein Eigentor. Noch dicker kam es in der 80. Minute als Staben aus spitzem Winkel später den 2:1-Endstand markierte.

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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