Neuenwege Großer Jubel und riesige Erleichterung am Mittwochabend bei den Regionalliga-Fußballerinnen des TuS Büppel. Durch den schwer erkämpften 2:1 (1:0)-Heimsieg im Abstiegsendspiel gegen den TuS Schwachhausen hat die Mannschaft von Trainer Marcel Salomo bei noch zwei ausstehenden Saisonspielen mit insgesamt 23 Punkten nun fünf Zähler Vorsprung vor dem ersten Abstiegsplatz.

Diesen bekleidet vor dem Schlusslicht TSV Limmer (10) weiterhin Schwachhausen (18). Der Drittletzte St. Pauli (19) muss aber ebenso noch kräftig zittern. Zumal der BV Cloppenburg in der Zweiten Bundesliga den Klassenerhalt alles andere als sicher hat und sich im Falle des BVC-Abstiegs daraufhin die Zahl der Absteiger in der Regionalliga Nord auf drei erhöhen würde.

„Es ist noch nicht vorbei“, betont Büppels Coach Salomo daher bei aller Freude über den Sieg im richtungweisenden Kellerduell: „Wir müssen irgendwie noch einen Punkt holen“, fügt er mit Blick auf die folgenden beiden schweren Heimspiele gegen Spitzenreiter SV Henstedt-Ulzburg am kommenden Sonntag (13 Uhr) und eine Woche drauf gegen den Tabellensiebten Jahn Delmenhorst hinzu.

Doch zurück zum Flutlichtspiel am Mittwochabend: Zur Matchwinnerin avancierte bei Dauerregen vor gut 100 Zuschauern einmal mehr Mareike Kregel. Sie hatte nicht nur die frühe Führung der Büppelerinnen erzielt (7.), sondern nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich der Gäste von der Weser (56.) in Unterzahl auch noch das enorm wichtige Siegtor markiert (83.). Es waren bereits die Saisontreffer 13 und 14 der Angreiferin, die in der Torjäger-Liste der Regionalliga Nord auf den vierten Platz kletterte.

„Alle meine Spielerinnen haben ihre Sache gut gemacht und von Anfang an gezeigt, dass sie richtig heiß auf die drei Punkte waren“, lobte Salomo. Und so setzten die Büppelerinnen Schwachhausen von Beginn an mit Pressing sehr früh unter Druck. Mit Erfolg: Denn bereits in der 7. Minute wurde Kregel nach einem Ballgewinn steil geschickt. Die Stürmerin tunnelte daraufhin zunächst eine Gegenspielerin und ließ dann auch der gegnerischen Torfrau keine Chance – 1:0.

Nach einem Kregel-Freistoß hatte Franziska Simon beim Abpraller das 2:0 auf dem Fuß, scheiterte aber (16.). Danach blieben Torchancen auf beiden Seiten Mangelware. Nach dem Seitenwechsel wurde es noch mal richtig spannend, weil Schwachhausens Christin Chairsell aus dem Gewühl heraus mit einem abgefälschten Schuss der Ausgleich gelang (56.). „In dieser Phase haben wir uns etwas zu weit hinten reindrängen lassen, auch weil die Gäste das System umgestellt hatten“, erklärte Salomo.

Und es kam noch dicker: Weil Mareike Tholen nach einem Foul der Gäste die nicht gezückte Gelbe Karte monierte, zeigte ihr die Schiedsrichterin wegen angeblichen Meckerns die Gelb-Rote Karte – und Büppel war plötzlich in Unterzahl (73.). Dennoch gelang Kregel per Konter das 2:1 (83.). „Danach haben wir alles hinten reingeworfen und den Vorsprung bis aufs Messer verteidigt“, freute sich Salomo: „Ich bin stolz auf die Mannschaft!“

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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