Neuenwege Dass es für die Fußballerinnen des TuS Büppel aufgrund des großen personellen Umbruchs inklusive Verjüngungskur nach dem mühsam erkämpften Klassenerhalt ein äußerst schweres zweites Jahr in der Regionalliga Nord werden würde, war allen Beteiligten schon vor dem ersten Spieltag klar. Deshalb bewahren die Verantwortlichen trotz der zuletzt deftigen 0:10-Klatsche bei Hannover 96 und der nach acht Spielen äußerst ernüchternden Bilanz von fünf Punkten und 5:28 Toren weiterhin die Ruhe.

„Nur in der Ruhe liegt die Kraft“, betont Emin Tenikeci, der das TuS-Team gemeinsam mit Marcel Salomo trainiert: „Die Mädels waren nach dem 0:10 ja selbst auch sehr angefressen. Und wir sind uns sicher, dass es spätestens jetzt bei allen Klick gemacht hat im Kopf – es geht nur als Team, mit Ruhe und voller Konzentration.“

Nun steht die Büppelerinnen an diesem Sonntag vor einem richtungweisenden Kellerduell – ausgerechnet gegen ein Team, das in der Vorsaison noch zu den absoluten Top-Teams der Nordstaffel gehörte und jetzt völlig überraschend in unteren Gefilden auftaucht: Werder Bremen II. Der Anstoß auf dem Sportplatz an der Hoheluchter Straße in Neuenwege erfolgt um 13 Uhr.

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„Das wird ein äußerst anstrengendes Spiel für uns, denn die aktuelle Tabellensituation sagt nichts über die wahre Spielstärke von Werder aus“, ist sich Tenikeci sicher. Und die Formkurve bei den Gästen zeigt – anders als beim von Verletzungen geplagten TuS – nach oben. Aus den letzten beiden Spielen holten die Bremerinnen vier Punkte. „Wir bekommen es mit einem kampfbetonten Gegner zu tun, der gegen uns hoffentlich keine personelle Unterstützung aus der Ersten erhält“, sagt Tenikeci.

Den Druck vor dem Kellerduell sieht der TuS-Coach klar aufseiten der Gäste. Fakt ist, mit einem Sieg gegen die bewusst auf einen kleinen Kader und junge Nachwuchstalente setzenden Werderanerinnen würden die TuS-Frauen den Gegner in der Tabelle überholen. Überhaupt ist im Kampf um den Klassenerhalt noch nichts entschieden. Gerade mal vier Punkte beträgt der Rückstand für das Schlusslicht aus Büppel auf den siebtplatzierten SV Meppen II.

„Wir haben personell etwas mehr Alternativen zur Verfügung als zuletzt, und die Mannschaft hat im Training gut mitgezogen“, setzt Tenikeci nun auf eine Trotzreaktion der Büppelerinnen nach der Schmach in Hannover: „Ich bin zuversichtlich, dass sie diesmal wieder zeigen, was in ihnen steckt.“

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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