NEUENBURG Fahren wir, oder fahren wir nicht? Diese Frage beantworteten die Landesligaspieler der HSG Neuenburg-Bockhorn am Sonnabend mit der pünktlichen Abreise zum Spiel bei Tura Marienhafe. Der „Mut“ angesichts der schwierigen Straßenbedingungen schien sich auszuzahlen: Die Südfriesländer erspielten sich bis kurz vor dem Seitenwechsel eine 22:13-Führung. Doch in der zweiten Halbzeit „froren“ sie ihre Angriffsleistungen ein. Die Folge war eine weitere vermeidbare 33:36-Niederlage.

Sicherlich konnte nicht erwartet werden, dass die zehn mitgereisten Neuenburger Spieler über die volle Distanz ihren „Zauberhandball“ aus der ersten Halbzeit praktizieren würden. Deshalb gab es zwei grundverschiedene Spielhälften. Die Gäste spielten in den ersten 30 Minuten Handball wie aus dem „Lehrbuch“. Sie hatten in diesem Zeitraum die Gastgeber stets im Griff und erspielten sich zeitweise einen Neun-Tore-Vorsprung (19:10, 20:11 und 22:13). Von den vollbesetzten Tribünen der Kurt-Knippelmeyer-Halle gab es dafür mehrfach Beifall, zumal auch einige sehenswerte Aktionen gelangen. Nach der Halbzeitpause wirkten die Frosch-Schützlinge plötzlich ängstlich. Technische Fehler häuften sich. Dadurch kamen die gastgebenden Pliuto-Schützlinge zu leichten Toren. Die Friesländer konnten den Vorsprung anfangs noch verteidigen. Er schmolz jedoch zusehends (24:18, 26:23, 30:28). Ab der 50. Minute wurde der Druck auf die Neuenburger Mannschaft auch durch die frenetischen Zuschauer immer stärker.

Die Fehlerquote der HSG nahm dadurch zu. Angriffe wurde zu früh abgeschlossen, klare Chancen plötzlich ausgelassen. In der 53. Minute erzielten die Ostfriesen den 30:30-Ausgleich. Zwei Minuten später die erste Tura-Führung (31:30). Nun tobte die Halle und die Gastgeber bauten ihren Vorsprung auf 34:30 aus. Die Neuenburger verkürzten noch auf 32:34, vergaben anschließend die Chance zum Ausgleich.

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Spielstände: 2:4, 3:6, 5:11, 7:14, 10:18, 15:22 (Halbzeit), 18:24, 23:26, 26:27, 28:30, 31:30, 36:33 (Endstand)

HSG Neuenburg-Bockhorn: Lars Buschmann im Tor, Volker Kube (1), Ralf Sies (8), Tobias Kache (1), Thorben Gärtner (2), Titus Klaudius (3), Alexander Friedl, Marc-Oliver Maida (6), Simon Carstens (7/2), Jochen Silk (5).

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