NEUENBURG Die HSG Neuenburg-Bockhorn spielte zwar nicht weltmeisterlich, kam aber solide zu zwei Pluspunkten. Die Friesländerinnen warfen sich auf den fünften Tabellenplatz.

von hans-h. schrievers NEUENBURG - Einen Riesensatz machten die Oberliga-Handballerinnen der HSG Neuenburg-Bockhorn in der Tabelle, nachdem sie sich zur Endspielzeit zwar nicht weltmeisterlich, aber solide beim VfL Oldenburg III mit 30:26-Toren behaupteten. Sie sind jetzt Tabellenfünfte.

Im Vorfeld dieser Begegnung gab es noch viele Versuche, die Partie wegen der zeitgleich laufenden Übertragung des Weltmeisterschaftsfinales zu verlegen. „Wir mussten dabei aber auch unsere Interessen wahren“, erklärte Maik Radig für die Neuenburgerinnen. Radig befürchtete, dass er bei einem Spiel zu einem späteren Zeitpunkt noch weniger Spielerinnen hätte aufbieten können als am vergangenen Sonntag. Die HSG trat mit zwei Torhüterinnen und sieben Feldspielerinnen in der Huntestadt an. „Wir hätten einer zeitlichen Vorverlegung zugestimmt“, stellte Radig nochmals den Willen der Friesländerinnen heraus, allen Aktiven die Verfolgung der Live-Übertragung des Endspiels zu ermöglichen. Die Neuenburger Verantwortlichen hatten in diesem Zusammenhang auch den Gesamtspielplan des VfL studiert. „So haben wir am Sonntag gegen die echte Dritte gespielt“, verdeutlichte Radig die personelle Situation bei den Gastgeberinnen.

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Der kleine Neuenburger Kader setzte sich nach etwa acht Spielminuten (4:4) bis zum 10:6 (17.) ab. Torsteherin Angela Hechler wehrte in dieser Phase zahlreiche Würfe der Gastgeberinnen ab. Bis zur Pause behaupteten die Neuenburgerinnen den Vier-Tore-Vorsprung (15:11). 17:12 führten sie in der 34. Minute, dann ging jedoch der Rhythmus verloren. Die Gastgeberinnen kämpften sich auf 17:18 heran (38.). Der Neuenburger Trainerstab nahm eine Auszeit, stellte die Mannschaft neu ein und hatte mit den taktischen Maßnahmen sofort Erfolg. Der 23:18-Zwischenstand brachte Sicherheit. „Danach haben wir ständig mit drei bis vier Toren geführt“, berichtete Maik Radig. Allerdings blieb die Partie bis zum Abpfiff hektisch. Dies wurde noch durch eine offensive VfL-Abwehr gefördert. „Wir haben aber unsere Linie nicht mehr verlassen“, freute sich Radig.

HSG Neuenburg/Bockhorn: Angela Hechler, Anika Rull im Tor, Stephanie Rull (1), Vanessa Behrend (11/7), Maren Alberts (2), Claudia Behrens (7), Doris Janssen (7), Jantje Zimmermann (2), Jana Theilen.

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