Neuenburg /Jever Saisonstart geglückt: Sowohl die Männer der HSG Neuenburg/Bockhorn als auch die Frauen der HG Jever/Schortens sind mit einem Heimsieg in die neue Spielzeit der Handball-Landesliga gestartet.

Männer: HSG Neuenburg/Bockhorn - Eickener SpVg. 30:29. Dank ihres kämpferischen und leidenschaftlichen Einsatzes haben die Handballer von HSG-Trainer Bernd Frosch in dieser enorm intensiv geführten Partie am Ende hauchdünn die Oberhand behalten. „Wir hatten gegen den Aufsteiger aus Eicken auch das nötige Glück und viele lautstarke Zuschauer auf unserer Seite“, bilanzierte HSG-Torwart Florian Prill zufrieden. „Die Mannschaft hat viel Herz, Kampf und Leidenschaft gezeigt, aber man hat auch gemerkt, dass noch viel Arbeit auf sie wartet.“

Den besseren Start ins Spiel hatten die Neuenburger erwischt, bei denen der A-Jugendliche Keno Baumbach stark aufspielte. Nach der 5:1-Führung glichen die Gäste allerdings aus (8:8) und führten zur Pause mit 15:12. Zwar zeigte die deutliche Halbzeitansprache von Trainer Frosch zunächst wenig Wirkung, aber nach dem 14:18 wendete sich das Blatt: Angeführt von einem treffsicheren Kevin Langer (12/7 Tore) und einem durchsetzungsfreudigen Tobias Kache am Kreis (8 ) blies die HSG zur Aufholjagd und glich zum 19:19 aus.

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Danach wogte die Partie mit wechselnden Führungen hin und her. Nach dem 30:29 wurde ein Treffer der Friesländer wegen Betreten des Kreises nicht anerkannt, so dass Eicken noch die Chance zum Ausgleich hatte. Der letzte Wurfversuch landete aber in der Neuenburger Deckung.

Frauen: HG Jever/Schortens - HSG Nordhorn 25:22. „Unser Sieg ist gerecht und hätte am Ende auch noch noch deutlicher ausfallen können, allerdings haben wir uns im Angriffsspiel zu viele Unkonzentriertheiten geleistet“, bilanzierte HG-Trainer Markus Dröge nach dem Arbeitssieg im heimischen Sportzentrum an der Jahnstraße in Jever. Ein Kompliment für den Aufsteiger aus der Grafschaft Bentheim hatte er auch noch parat: „Dieses junge und spielstarke Team wird mit dem Abstieg nichts zu tun haben.“

So hatten die Friesländerinnen in der ersten Hälfte bereits mit 5:8 zurück gelegen – auch weil sie sich zu viele Ballerverluste, andere technische Fehler und Fehlwürfe leisteten. Erst nach einer Auszeit und fünf Treffern in Folge, was auch einer fortan deutlich kompakter agierenden HG-Deckung geschuldet war, wendete sich das Blatt.

Zwar blieb nach der Pause (14:11) die Fehlerquote im Angriff etwas zu hoch, doch überstanden die Gastgeberinnen eine fünfminütige Phase ohne eigenen Treffer dank guter Abwehrarbeit nur mit einem Gegentreffer. Dröge: „Wir sind glücklich über den Auftaktsieg, haben im Angriff aber noch viel Luft nach oben.“

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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