Betrifft: „So sieht der erste Sportpark-Entwurf aus“ NWZ vom 26. Juni

„Der erste Sportpark-Entwurf sieht auf der Grafik schön grün aus. In Wirklichkeit rauchen die Türme von der PKV direkt nebenan und Autos und Lastwagen lärmen dazu auf der viel befahrenen Umgehungsstraße. Toller Standort für einen Sportplatz, den Kinder besuchen.

Ganze Schulklassen sollen dort Sport treiben und haben fortan einen ganz besonders schönen Weg zum Platz. Ach so. Zu weit für zu Fuß? Gibt ja Busse! Und dann ab zum Sportpark. Ein Labyrinth von Plätzen und Hallen. Das fühlt sich ja richtig durchdacht an. Ein Hallenbad auch noch dahin, dann ist alles beieinander. Wer denkt sich sowas aus? Menschen, die Kinder haben, wohl kaum.

Ich denke, es ist sinnvoller, mehrere dezentrale Sportplätze zu haben. Unser zentrales Waldstadion liegt optimal, für viele Schulen gut zugänglich, direkt daneben ist der Wald für viele sportliche Aktivitäten geeignet. Warum werden diese vorhandenen Plätze nicht auf Vordermann gebracht? Sollen doch die Wohnhäuser auf den schönen grünen Sportparkplatz neben der PKV gebaut werden. Da will keiner hin? Verständlich. Dann verscherbeln wir eben die Perle am Wald.“

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Heike Kickler Varel

„Endlich erfährt der Vareler Bürger in Form einer Entwurfsgrafik, was sich hinter der magischen Formel Sport- und Bürgerpark verbirgt. Fazit: Der Elefant Stadt Varel kreißt, und gebiert eine Sportmaus. Abgesehen von dem schmückenden Beiwerk eines Basketball- und Beachvolleyball-Platzes, die nicht zwangsläufig an eine zentrale Sportstätte gebunden sind, bietet das neue Sportareal genau das, was das alte immer schon geboten hat – nämlich ein Stadion und einen bis zwei Trainingsplätze.

Einen Bürgerpark, der für sich allein in die ruhige Umgebung als Naturrefugium eingefügt durchaus seinen Reiz besäße, ist auf der Plangrafik nirgends zu entdecken. Daher darf man getrost darüber erstaunt sein, dass als planerische Alternative zur Moorarena eine Sanierung und Ertüchtigung des Waldstadions, auch unter finanziellen Aspekten, offenbar nicht einmal in Erwägung gezogen wurde.

Und so soll denn aus Waldstadion Moorstadion werden, dessen periphere Lage allerdings den Erwerb und das Zubetonieren wertvoller Agrarflächen zur Erstellung von 100 Parkplätzen erforderlich macht (Fridays for Future lässt grüßen). Im Dunkeln bleibt die aus sportlicher Sicht vollkommen unerklärliche Triebfeder für den derzeitigen städtischen Aktivismus.

Werner Vogel Varel

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