Jever Auch ohne den verletzen Nikolai Marek hat Aufsteiger MTV Jever einen perfekten Start in die neue Saison der Tischtennis-Regionalliga Nord hingelegt: Mit dem überraschenden, aber am Ende hochverdienten 9:3-Kantersieg über den klar favorisierten TuS Celle ist dem Aufsteiger aus Friesland zweifelsohne eine mittelschwere Sensation geglückt.

Knapp 50 Zuschauer in der Sporthalle am Mariengymnasium konnten beobachten, wie der MTV in drei Stunden Spielzeit lediglich ein Doppel und zwei Einzel an die mit großen Ambitionen angereisten Celler abgab. Ein besonderes Ausrufezeichen und einen ebenso sehr guten Einstand im MTV-Trikot setzte gleich zu Beginn der weißrussische Neuzugang Kiryl Barabanov.

Die 21-jährige Nummer eins der Hausherren hielt sich sowohl im Eingangsdoppel an der Seite von Philipp Flörke (3:1 gegen Nils Hohmeier/Jannik Dohrmann) als auch in seinen zwei Einzeln schadlos. Gegen den mit einer kurzen Noppe auf der Rückhand agierenden Ungruhe errang Barabanov ein 3:1 gegen einen unbequemen Gegner. Wenig später war es Hohmeier, dem nur die Rolle des Gratulanten blieb (3:1). Der Neu-MTVer war im offenen Spiel einfach zu stark und gestand dem zuweilen resignierenden Hohmeier erst bei einer sicheren 2:0-Führung einen Satzgewinn zu. Barabanovs ungefährdeter Erfolg markierte zugleich den achten MTV-Zähler und damit das sichere Remis – doch die Hausherren wollten mehr.

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Flörke lieferte sich gegen Ungruhe ein Linkshänder-Duell auf Augenhöhe, belohnte sich aber nicht für eine couragierte Leistung (1:3). Auch seine erste Partie gegen Hohmeier hatte Flörke mit 0:3 abgeben müssen. Beim Stand von 8:3 war es dann erneut Audrius Kacerauskas, der den Sack durch ein 3:1 gegen Dohrmann zumachte und sich nach dem ersten Sieg gegen Niklas Matthias (3:1) über seinen zweiten tollen Einzelsieg freuen konnte.

Jevers übrige Akteure Marek Janssen, Florian Laskowsi und Pfabian Pfaffe überzeugten ebenfalls und gewannen allesamt ihre Einzelpartien.

MTV-Sprecher Malte Stickel bilanzierte zufrieden: „Neben zwei wertvollen Punkten gegen den Abstieg nehmen wir auch die Erkenntnis mit, in der Liga gut aufgehoben zu sein. Die gute Verfassung gilt es nun mindestens drei Wochen zu konservieren – dann geht es zum Mitaufsteiger nach Tündern.“

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