JEVER Es ist das letzte Spiel einer langen und aufregenden Saison in der Zweiten Tischtennis-Bundesliga. Der MTV Jever empfängt als designierter Oberligist am Sonntag um 14 Uhr (Halle Mariengymnasium) zum allerletzten Aufschlag den SV Union Velbert und will sich mit einer guten Leistung von seinen treuen Anhängern aus der zweithöchsten deutschen Spielklasse verabschieden.

Gleichzeitig nutzen die MTV-Funktionäre die Partie, um sich bei mehreren Leistungsträgern des Teams zu bedanken, die den Verein nach mitunter jahrelanger Zugehörigkeit verlassen werden. So scheiden nicht nur Robert Giebenrath und Andy Petrescu aus. Auch der unbestrittene Führungsspieler Jacek Wandachowicz kehrt der Marienstadt nach dem freiwilligen Verzicht des MTV auf die Regionalliga den Rücken. Knapp sieben Jahre war er der Leitwolf, der maßgeblichen Anteil am Aufstieg in die Regionalliga und zuletzt in die Zweite Liga hatte. Sein neuer Verein, DJK Biederitz (derzeit erster Oberliga Ost), kann sich auf den polnischen Heißsporn freuen.

„Der Abschied von Jacek, der in den zurückliegenden Jahren immer wieder Garant für Spitzen-Tischtennis war, fällt besonders schwer. Doch die Oberliga mochte man ihm nicht ein zweites Mal zumuten“, erklärt Teammanager Thorsten Hinrichs wehmütig. „Auch wenn die Partie im Zeichen des Abschieds steht, ist gewiss, dass es auch künftig leistungsorientierten Oberliga-Tischtennissport auf sehr gutem Niveau in Jever gibt.“

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In der Partie gegen Velbert wird das bislang sieglose MTV-Sextett nochmals alles mobilisieren, um mit einer anständigen Partie in die Sommerpause zu gehen. Insbesondere die ausscheidenden Akteure dürften alles dafür tun, um sich möglichst mit einem Erfolgserlebnis von den Fans zu verabschieden.

Velbert hat als Mitaufsteiger zwar bislang 12 Punkte ergattert, doch sportlich ist der Abstieg des Tabellenneunten nur noch theoretisch zu verhindern. So benötigt die Truppe um Topspieler Lennard Wehking aus zwei verbleibenden Partien zwei Siege, wobei die Partie bei Meister Siek ungleich schwerer als der Auftritt in Jever werden dürfte. Doch der Rückzug des TuS Celle bringt neue Möglichkeiten, und so ist die Hoffnung durchaus berechtigt, dass die Velberter ein weiteres Jahr Zweitliga-Luft schnuppern kann. Hinrichs: „Auch in dieser letzten Zweitliga-Partie ist hochklassiger Sport garantiert, auch wenn nur der Letzte auf den Vorletzten trifft.“

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