Jever Tischtennis-Regionalligist MTV Jever ist mit einer gemischten Bilanz von seiner Hamburg-Tournee beim SV Poppenbüttel und bei der TTG Ahrensburg/Großhansdorf zurückgekehrt. Das Positive aber vorweg: Durch das 9:7 bei Poppenbüttel sicherte sich der Tabellenfünfte (16:16 Punkte) um Kiryl Barabanov schon vorzeitig den Klassenerhalt. Da machte es auch nichts, dass einen Tag später eine 7:9-Niederlage in Ahrensburg folgte.

Im ersten Spiel gegen Poppenbüttel bewiesen die MTV-Akteure den längeren Atem und hatten nach fast fünfstündiger Spielzeit schlussendlich mit 9:7 die Nase vorn. Barabanov und Philipp Flörke hatten dabei ihren Ruf als bestes Doppel der Liga untermauert und holten den siegbringenden Zähler mit einem 3:2-Erfolg über Frank Sternal/Adrian Weyhe. Bereits eingangs hatte Jevers Paradedoppel gegen die Noppenkombination Alexander Kellert/Pascal Tröger gepunktet. Florian Laskowski/Fabian Pfaffe setzten sich ebenfalls mit 3:2 gegen Michael Zibell/Konstantin Dimitriou durch. Nur Niko Marek und Marek Janssen hatten das Nachsehen gegen Sternal/Weyhe – ebenfalls in fünf Sätzen.

Die knappe Führung des MTV-Sextetts war nur von kurzer Dauer, denn Barabanov musste sich wie schon im Hinspiel dem kurzbenoppten Block- und Konterspezialisten Alexander Kellert beugen (1:3), während Flörke nach der vollen Distanz gegen den starken Sternal unterlag. Auch im zweiten Durchgang stellten die Hamburger das erfolgreichere obere Paarkreuz, denn Barabanov unterlag auch gegen Sternal; Flörke hingegen belohnte sich für sein couragiertes Auftreten und siegte gegen Kellert knapp im Entscheidungssatz.

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Im mittleren Paarkreuz ließ zunächst Rückhandspezialist Niko Marek Gegner Michael Zibell in vier Sätzen nie richtig zur Entfaltung kommen. Kämpfernatur Marek Janssen rang den 17-jährigen Adrian Weyhe nach einer schnellen 2:0-Führung knapp in fünf Durchgängen nieder. Gegen Zibell fand Janssen dagegen überhaupt nicht zu seinem Spiel, und auch Marek konnte gegen Weyhe keinen zweiten Tagessieg verbuchen.

An Position fünf und sechs hatte das Schlusslicht neben dem unbequemen Materialspieler Tröger den formstarken Dimitriou, bis 2007 noch im Dress des MTV Jever, aufgeboten. Während Tröger von Fabian Pfaffe nach Strich und Faden vorgeführt wurde, siegte Dimitriou mit 3:2 über Laskowski, der grippegeschwächt eine 2:0-Führung nicht nach Hause brachte. Zwar zeigte sich Laskowski in seiner zweiten Partie gut erholt und behauptete sich gegen Tröger, derweil sah Dimitriou auch gegen Pfaffe bereits wie der sichere Sieger aus. Dank der besseren Kondition siegte aber Pfaffe noch mit 3:2.

Damit stellte er zugleich die Weichen, dass Barabanov/Flörke mit einer 8:7-Führung ins letzte Doppel des Tages gingen und dort ihren achten Doppelerfolg in Serie einfuhren. „Ein tolles Spiel! Der Gegner hätte einen Punkt verdient gehabt“, bilanzierte MTV-Coach André Pfaffe.

Wirklich befreit wirkten die MTVer tags darauf in Ahrensburg jedoch nicht. Gerade das obere Paarkreuz hatte gegen die gut aufgelegten Daniel Schildhauer und Karsten Willhöft einen schweren Stand – beide Friesen gingen leer aus, was letztlich spielentscheidend war. Zuvor hatten beide gegen Kai Enno Kleffel/Frieder Meyer ihre imposante gemeinsame Doppelbilanz auf 18:4 ausgebaut. Erneut siegten auch Florian Laskowsi/Fabian Pfaffe, die ein 0:2 gegen Sven Brockmüller/Jonathan Dietrich noch drehten.

Im mittleren Paarkreuz erreichte immerhin Marek Janssen Normalform und behauptete sich in vier Sätzen gegen Kleffel. Dass es überhaupt zum spannenden Herzschlagfinale kam, lag am unteren Paarkreuz des MTV. Laskowski und der wiedererstarkte Pfaffe zeigten dem 15-jährigen Jonathan Dietrich sowie dem Ergänzungsspieler Frieder Meyer ganz klar die Grenzen auf und gaben keinen Satz ab.

In das Abschlussdoppel gingen Barabanov/Flörke also mit der Hypothek eines 7:8-Rückstandes und hielten die Partie gegen Schildhauer/Willhöft lange offen. Bezeichnenderweise reichte ein 2:1-Satzvorsprung aber letztlich nicht, um noch zum Unentschieden auszugleichen.

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