Jever /Sande Von der Landesliga bis zur Oberliga: Drei friesländische Tischtennis-Teams kämpfen an diesem Wochenende um wertvolle Punkte. Oberligist MTV Jever empfängt den SF Oesede zum Bezirksderby und will seinen Mittelfeldplatz festigen. Die Verbandsliga-Frauen des TuS Sande wollen durch einen Heimsieg gegen den TV Falkenberg ihren Ambitionen auf die Herbstmeisterschaft unterstreichen. Die Sander Männer treten als Landesliga-Tabellenführer bei SF Oesede II an und vermelden überdies einen überraschenden Neuzugang für die Rückserie.

Männer, Oberliga: Nach mehrwöchiger Pause stehen die Marienstädter am Sonnabend ab 15.30 Uhr (Sporthalle Mariengymnasium) gegen SF Oesede wieder an den Tischen. „Es wird ein richtungweisendes Spiel“, weiß MTV-Teammanager Thorsten Hinrichs mit Blick auf die interessante Tabellensituation. „Der Verlierer muss sich nach unten orientieren, denn in der unglaublich spannenden und ausgeglichenen Liga weisen die Teams zwischen den Plätzen vier und sieben jeweils ein ausgeglichenes Punktekonto auf.“

Der MTV ist derzeit Tabellensiebter (6:6 Punkte) hinter Oesede (6:6) und Bledeln (6:6) und konnte bislang alle seine Heimpartien für sich entscheiden. Die Gäste aus Osnabrück verfügen in Peter Igel und Carsten Dunkel über die beiden besten Abwehrspieler des Bezirkes Weser-Ems.

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Landesliga: Fünf Siege bei einem Unentschieden – für das Sextett des TuS Sande um Nelson Jahnel könnte die Saison bisher nicht besser laufen. Da verwundert es nicht, dass der aktuelle Tabellenführer (11:1) am Sonntag (14 Uhr) mit breiter Brust auch zwei Punkte aus der Partie gegen Oesede II mit nach Hause nehmen will. Die Vorzeichen stehen gut, zumal Oesede II noch keine Begegnung für sich entscheiden konnte.

Zudem verstärkt sich die TuS-Truppe unter der Regie von Frank Black zur Rückserie überraschend mit einem Neuzugang. Sebastian Fengler wird vom vormaligen Verbandsligisten MTV Tostedt zu den Friesländern stoßen.

Die Harburger haben ihre Truppe aus der laufenden Hinserie zurückgezogen. Nahezu alle Spieler wechseln geschlossen zu Eintracht Hittfeld, jedoch wusste Fengler selbst bis vor zwei Wochen noch nichts von diesem Vorhaben. „Für mich war es ein sehr abruptes und gleichzeitig enttäuschendes Ende bei einem Verein, dem ich 20 Jahre die Treue gehalten habe“, erklärt Fengler auf Nachfrage.

Dass sein neuer Verein schließlich in Sande beheimatet ist, war dann irgendwie vorhersehbar. „Ich hatte einige Angebote, am Ende habe ich mich aber für Sande entschieden. Meine Freundin Meike spielt in der ersten Frauenmannschaft, da war dann nicht mehr viel Überzeugungsarbeit nötig“, so Fengler schmunzelnd. Der 34-Jährige lebt in Oldenburg und ist definitiv eine qualitative Bereicherung für Sande. Wynand Olierook räumt seinen Platz für den Neuzugang und wird in der Rückserie die Zweite unterstützen.

Frauen, Verbandsliga: Ihren 25. saisonübergreifenden Sieg in Folge wollen die Sanderinnen um die beste Akteurin der Liga, Meike Gattermeyer, gegen die Gäste aus Falkenberg erzielen. Vom Papier her tritt am Sonnabend (16 Uhr, Berliner Straße) der ungeschlagene TuS (Dritter, 12:0) gegen den Fünften (11:5) an, doch der „Sander-Express“ geht als Favorit in die Begegnung. Im Falle eines Sieges dürfen die Friesländerinnen weiter von der Herbstmeisterschaft träumen. Aufgrund der zweiwöchigen Spielpause der Sander Frauen haben sich die Teams vom TV Grohn (Zweiter, 14:4) und SV Wissingen (Erster, 16:2) in der Tabelle am TuS vorbeigeschoben. Doch dabei handelt es sich lediglich um eine Momentaufnahme.

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