Jever Der Saisonauftakt in der Tischtennis-Oberliga könnte bereits die künftige Marschroute vorgeben: So steht der MTV Jever an diesem Wochenende vor zwei schweren Auswärtsspielen. An diesem Sonnabend (17 Uhr) wartet zunächst der MTV Bledeln auf die Friesländer, einen Tag später (14 Uhr) geht es zum letztjährigen Vizemeister TSV Schwalbe Tündern.

Die Marienstädter, die im Vergleich zur vergangen Spielzeit ihr Personal zur Hälfte erneuert haben, treffen auf ebenso veränderte Aufstellungen bei ihren Gegnern: Das Team aus Bledeln etwa verpflichtete in Jörn Petersen und Stefan Schreiber gleich zwei Ex-Hattorfer, die pikanterweise auf ihren ehemaligen Teamkameraden, die neue Nummer eins der Jeveraner Nikolai Marek, treffen werden. Hattorf selbst hatte seine Mannschaft aus der Oberliga zurückgezogen. Auch der Titelfavorit Schwalbe Tündern hat sich mit dem Ex-Zweitliga-Akteur Florian Buch (TTC Altena) für das obere Paarkreuz verstärkt.

Doch den Vergleich mit beiden Mannschaften muss der MTV Jever nicht scheuen, der neben Führungsspieler Marek den alten Bekannten Audrius Kacerauskas und Eigengewächs Marek Janssen ins Team holte. Der Litauer Kacerauskas geht als Nummer drei für die Jeveraner auf Punktejagd. Er hatte seinerzeit mit dem Polen Jacek Wandachowicz lange Jahre das dynamische Duo der Marienstädter gebildet. Janssen hingegen bereichert als Nachwuchshoffnung die erste Mannschaft und trumpfte in der zweiten Mannschaft (Verbandsliga) fulminant auf. „In dieser Saison soll frühzeitig der Klassenerhalt sichergestellt und am Ende Rang sechs der vergangenen Saison ein wenig verbessert werden“, erklärt Thorsten Hinrichs als Teammanager des MTV.

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Doch eben diese Zielvorgabe von Hinrichs muss aufgrund der geplanten Reform der Tischtennis-Bundesliga (TTBL) relativiert werden. So wird es ab der Saison 2014/15 eine eingleisige Zweite Liga, also ohne die Unterteilung in Nord und Süd, geben. Darunter wird es eine in Nord- und Südstaffel geteilte 3. Liga geben. Die Regionalliga ist dann vierthöchste Spielklasse – die Oberliga gleich dahinter. Für den MTV könnte diese Reform den Leistungsdruck insofern erhöhen, als dass Klassenerhalt nicht gleich Klassenerhalt bedeutet. Bislang steht lediglich fest, dass der Aufsteiger dieser Oberliga-Spielzeit weiterhin viertklassig bleibt.

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