Jever /Sande Drei Tischtennis-Teams aus Friesland waren am Wochenende in ihren Ligen aktiv – mit unterschiedlichem Erfolg. Oberligist MTV Jever erwartete das Schlusslicht SV Bolzum II, die eigene Reserve gastierte in der Verbandsliga bei der TSG Dissen. Landesligist TuS Sande reiste derweil zum Schwergewicht Olympia Laxten.

Oberliga: Große Erleichterung beim MTV Jever, denn das große Zittern ist beendet: Durch den 9:3-Heimerfolg gegen das Tabellenschlusslicht SV Bolzum II haben sich die Marienstädter zwei Spieltage vor Saisonende vorzeitig den Klassenerhalt gesichert. Mit 15:17 Punkten ist der MTV als Siebter rechnerisch nicht mehr vom Vorletzten VfL Oker (10:22) einzuholen. „Nach dem Sieg hörte man doch förmlich die Steine purzeln, die unseren Anhängern von den Herzen fielen“, erklärte ein zufriedener Teammanager Thorsten Hinrichs.

Etwas begünstigt durch den Ausfall des gesamten unteren Paarkreuzes der Gäste ging das Jeveraner Sextett als Favorit in die Begegnung – diesem Umstand trug die Truppe um Topspieler Marco Tuve unterm Strich auch in ihrer Leistung Rechnung. Bereits in den Doppeln wurden die Weichen auf den späteren Erfolg gestellt. So erspielten Tuve/Philipp Flörke (3:0 gegen Alfonso Olave/Friedrich Bolzum), Gerrit Meyer/Florian Laskowski (3:0 gegen Patrick Schöttelndreier/Niklas Otto) sowie Michael Eilers/Fabian Pfaffe (3:1 gegen Jannik Xu/Christian Bolzum) eine deutliche 3:0-Führung, bevor es in die Einzeldisziplin ging.

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In dieser brillierten die Marienstädter und gaben vor rund 60 Zuschauern lediglich drei Punkte ab. Tuve unterlag zunächst einem glänzend aufgelegten Schöttelndreier mit 1:3. Das mit Spannung erwartete Spiel von Laskowski gegen den erst zwölfjährigen Schüler-Nationalspieler Xu, der in seiner Altersklasse zu den besten Akteuren Europas gehört, ging ebenso verloren (2:3). Die restlichen MTV-Akteure gestalteten ihre Begegnungen siegreich – zur Wende stand es somit 7:2 für die Hausherren. Hinrichs: „Zu diesem Zeitpunkt war die Vorentscheidung gefallen.“

In seinem zweiten Einzel des Tages behielt Tuve im Duell der „Einser“ gegen Olave (3:0) die Oberhand, Flörke indes brachte eine 2:0-Führung gegen Schöttelndreier nicht ins Ziel und verlor am Ende noch knapp mit 2:3. Überraschend deutlich setzte schließlich Laskowski den Schlusspunkt. Er gewann gegen Abwehrspieler Otto souverän mit 3:0.

„Das Minimalziel Klassenerhalt ist geschafft, zu mehr sollte es angesichts der latenten Verletzungs- und Krankheitsprobleme bei uns nicht reichen“, sagte Hinrichs, der gleichzeitig den Blick auf die kommende Spielzeit lenkte: „Uns erwartet ein großer Umbruch. Tuve hört auf, Meyer und Eilers wechseln zu Langförden. Für das obere Paarkreuz haben wir in Nikolai Marek (MTV Hattorf) einen starken Spieler gewonnen, und Marek Janssen aus der Reserve stößt zum Team.“ Zudem soll in den kommenden Wochen ein weiterer Neuzugang präsentiert werden.

Verbandsliga: Eine deutliche Pleite hat unterdessen der MTV Jever II in der Verbandsliga kassiert. Bei der TSG Dissen kam die Truppe um Janssen gleich mit 1:9 unter die Räder und kann ihre Ambitionen auf das Erreichen des Relegationsplatzes zwei nun endgültig begraben. Mit 21:13 Zählern bleiben die Friesen zwar zunächst Zweiter hinter Primus Westercelle (24:8), diese Momentaufnahme kann sich jedoch bereits am kommenden Spieltag wandeln, wenn Ritterhude (20:10) seine Partie in Tostedt gewinnt.

Landesliga: Wie ein wenig erwartet, haben die Männer des TuS Sande beim designierten Aufsteiger Olympia Laxten eine 4:9-Niederlage hinnehmen müssen. Dabei hatte sich die Truppe um Kapitän Frank Black zur Überraschung aller Anwesenden zunächst eine 2:1-Führung aus den Doppeln erspielt. In den Einzeln jedoch präsentierten sich die Emsländer zu dominant und ließen nur zwei Gegenpunkte zu.

Für die beiden Achtungserfolge auf Seiten der Sander sorgte Nummer vier Michael Heyen ob seines 3:0-Sieges gegen Alex Wedler sowie der an Position fünf aufschlagende Wynand Olierook. Der Niederländer gewann 3:0 gegen Eduard Beck. Mit 13:19 Punkten bleiben die Friesen Sechster und stecken mitten im Abstiegskampf.

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