Jever Tischtennis-Regionalligist MTV Jever hat sich mit zwei Heimniederlagen aus einer Saison mit Höhen und Tiefen in die wohlverdiente Sommerpause verabschiedet. So unterlag der Tabellensechste (16:20 Punkte) zunächst gegen Spitzenreiter TTS Borsum mit 5:9, ehe einen Tag später ein etwas überraschendes 6:9 gegen Klassement-Nachbarn TSV Schwarzenbek (Siebter, 10:24) zu Buche stand.

In letzterer Begegnung gab Nikolai Marek seine Abschiedsvorstellung, der die Friesen nach zweijähriger Vereinszugehörigkeit in Richtung SC Marklohe (Verbandsliga Süd) verlässt. Kristof Sek hingegen (vormals Jever II) feierte sein Debüt in der vierthöchsten Spielklasse.

„Nach der überragenden Hinrunde mit zwölf Zählern blieb es somit bei der bescheidenen Rückrundenausbeute von vier Punkten“, bilanzierte MTV-Pressesprecher Malte Stickel. „Zwar stellten wir in Kiryl Barabanov und Philipp Flörke an den letzten beiden Saisonspielen die besten Individualisten – die besseren Mannschaftsleistungen aber riefen die Gegner aus Borsum und Schwarzenbek ab.“

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Gegen den designierten Regionalligameister aus Borsum zeigten sich die Jeveraner durchaus wehrhaft und waren nach der 2:9-Hinspielklatsche sichtlich um eine Verbesserung bemüht. Diese gelang nun bei der 5:9-Niederlage insbesondere dem oberen Paarkreuz mit Barabanov und Flörke. Die beiden Topspieler besorgten zunächst gemeinsam den einzigen Doppelsieg mit einem lockeren 3:1 über Marius Hagemann/Levi Kolbe, und auch in den Einzelrunden waren beide tonangebend.

Barabanov beendete zunächst die 8:0-Siegesserie des TTS-Zweiers Lars Petersen durch ein hochverdientes 3:2, derweil kämpfte sich Flörke nach verlorenem ersten Satz in die Partie gegen den ehemaligen Zweitligamann Patrick Decker und setzte sich schließlich ebenfalls nach der vollen Distanz durch. Noch knapper verlief im zweiten Durchgang Barabanovs Vergleich mit Decker, abermals hatte der MTVer hier das bessere Ende für sich – mit 14:12 im Entscheidungssatz.

In den anderen Paarkreuzen gelang hingegen nur noch ein Sieg. So bewies Florian Laskowski gegen Conny Schmidt, den er mit gleichermaßen klugem und nervenstarkem Spiel in vier engen Sätzen niederrang, dass er auch im mittleren Paarkreuz zu punkten im Stande ist. Beim glatten 0:3 zum Regionalligadebüt des MTV-Nachwuchsasses war Sek die Nervosität deutlich anzumerken.

Ein völlig anderes Bild zeichnete tags darauf die Partie gegen den TSV Schwarzenbek, der nicht um Meisterehren, sondern ums sportliche Überleben kämpft. Prompt erwischten die Gäste den besseren Start. Für Jever punkteten zunächst nur Barabanov/Flörke, die sich gegen Moritz Spreckelsen/Felix Schmidt-Arndt in drei Sätzen behaupteten. Jevers Topleute legten nach: Barabanov benötigte vier Sätze, um gegen Frederik Spreckelsen zu gewinnen. Philipp Flörke bestätigte seine gute Form des Vortages und rang den starken TSV-Topmann Sören Wegner nieder.

Auch im zweiten Durchgang war Jevers Erfolgsduo zur Stelle. Barabanov war gegen den couragierten Wegner nach fünf spannenden Sätzen der verdiente Sieger. Flörke behauptete sich gegen den jungen Spreckelsen – ebenfalls in fünf Durchgängen. „Ich habe noch mal alles reingeworfen!“, so Flörke zu seinem sehr intensiv geführten Match.

In der Zwischenzeit hatte auch Laskowski gepunktet, sein überlegener Sieg gegen Schmidt-Arndt war eines der wenigen Dreisatz-Spiele des Tages. Zu weiteren Erfolgen reichte es für den MTV indes nicht. Ausgerechnet Niko Marek agierte glücklos – besonders gegen Moritz Spreckelsen – und konnte seine Abschiedsvorstellung nicht mit einem Punktgewinn krönen. Bezeichnend auch die 2:3-Schlappe des tapfer kämpfenden Fabian Pfaffe, der beim nervenzehrenden Zwischenstand von 6:8 gegen Schmidt-Arndt mit 2:0 in Führung ging, diese aber gegen einen immer sicherer werdenden Gegner nicht ins Ziel retten konnte.

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