Varel Zum Jahreswechsel hat es beim Handball-Verbandsligisten HSG Varel-Friesland II einen Trainerwechsel gegeben. Nachdem Klaus Koring sein Amt zu Beginn der Winterpause vor allem aus beruflichen Gründen zur Verfügung gestellt hat, gab Rüdiger Brüling, Vorsitzender der HSG Varel-Friesland, am Freitag die Verpflichtung von Jaroslaw Frackowiak als dessen Nachfolger bekannt – vorerst bis zum Saisonende.

Der 35-fache ehemalige polnische Nationalspieler wird den Vareler Drittliga-Unterbau bereits an diesem Sonnabend (18.15 Uhr, BBS-Sporthalle am Panzenberg) im Achtelfinale des HVN-Pokals gegen den klar favorisierten Oberligisten HSG Barnstorf-Diepholz coachen. „Das wird ein reines Kennenlernen-Spiel für uns“, hält der 43-jährige Pole, der mit seiner Frau und zwei Kindern in Wilhelmshaven wohnt, den Ball vor dem Pokalspiel gegen den für seine aggressive Abwehr bekannten Tabellenvierten bewusst flach. „Ich habe am Donnerstag das erste Mal mit den Jungs trainiert und werde jetzt einige Dinge in Abwehr und Angriff ausprobieren, um zu sehen, was sie können.“ Verzichten muss er bis zum Saisonende auf Lukas Brötje (Kreuzbandriss).

Rüdiger Brüling dankte Klaus Koring dafür, dass er der HSG viele Jahre mit viel Engagement als Trainer zur Verfügung gestanden habe. Zugleich hofft er, dass die Verpflichtung von Frackowiak der Mannschaft im Abstiegskampf einen Schub gibt: „Das Team kann mehr. Spieler und Trainer werden nun gemeinsam daran arbeiten, den aktuell zwölften Tabellenplatz zum Ende der Saison deutlich zu verbessern.“ Brüling weiter: „Langfristig gesehen, muss die Mannschaft sogar eine Klasse höher spielen.“

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Klaus Koring nannte auf Nachfrage die „zu hohe Belastung“ als Hauptgrund für seinen Rückzug. „Ich habe mich im Job verändert, musste bei der Zweiten viele Dinge alleine machen, so dass die Kräfte am Ende einfach aufgebraucht waren“, erläuterte er. „Sicherlich hatte auch ich mir in dieser Saison sportlich mehr erwartet, aber man muss auch sehen, woher wir kommen. Vor anderthalb Jahren gab es noch nicht einmal eine feste Truppe, die Verbandsliga-Niveau hatte.“

Als Schwerpunkte seiner neuen Arbeit bei der HSG Varel II nannte Frackowiak derweil zwei Dinge: „Ich lege großen Wert auf die Abwehr und erwarte viel Disziplin von den Spielern. Wenn man da unten rauskommen will, müssen alle mitziehen“, betonte der einstige Abwehrrecke. In seiner aktiven Zeit spielte er u.a. für TuSEM Essen, VfL Fredenbeck und den Wilhelmshavener HV, mit dem er den Sprung aus der Regionalliga bis in die Erste Bundesliga schaffte. In der Saison 2007/2008 war er Trainer der SG Schortens.

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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